Die Ankündigung erfolgte auf der Seite der Asociación de Empresarias y Empresarios del Comercio del Libro de Madrid - Gremio de Librerías, im Rahmen der jährlichen Preisverleihung, die Belletristik, Essay, Poesie, Comics und Illustration auszeichnet. Der spanische Schriftsteller Juan José Millás, Autor von "Let no one sleep", erhielt den Leyenda 2020 Career Award.
Das Buch "What's in a name" von Ana Luísa Amaral, in Portugal von Assírio & Alvim herausgegeben, wurde in Spanien von Sexto Piso veröffentlicht. "In diesen Zeiten der Ungewissheit und der Angst, in denen wir leben, von Wänden und Fenstern aus, empfängt uns die Poesie von [Ana Luísa Amaral] Amaral in dieser warmen und vertrauten Nachbarschaft, die zwischen zwei Ländern (Portugal und Spanien) besteht, und bot uns Namen und Worte in einer so genannten Fremdsprache an. Vielen Dank und herzlichen Glückwunsch", sagte die spanische Jury.

Die Preise, die im Jahr 2000 von den Madrider Buchhandlungen geschaffen wurden, zeichneten auch Elvira Lindo im Bereich der Belletristik für "A corazón abierto" und Irene Vallejo im Probenbereich für "El infinito en un junco" aus. Auf dem Gebiet der Illustration gewann Kitty Crowther für das Album "Madre Medusa", und im Bereich Comics oder "Comic" Juanjo Guarnido und Alain Ayroles für "El Buscón en las Indias". Das 2017 in Portugal erschienene Werk "What's in a Name" verklärt "die kleinen alltäglichen Handlungen in poetischen Momenten von großer Spannung, Vitalität und Tiefe", schreibt The Sixth Floor bei der Präsentation des Werkes auf seiner Website und vergleicht Ana Luísa Amaral mit der Amerikanerin Emily Dickinson und der Literaturnobelpreisträgerin Wislawa Szymborska aus Polen.

Assírio & Alvim unterstreichen ihrerseits die "Eigenartigkeit des Englischen im Titel", als Ausdruck der "Ambivalenz der Beziehung, die die Poesie immer gelebt hat, zwischen dem Ding (unserem, der Welt) und seiner Bestimmung, indem sie auf die Vielfalt der Bedeutungen hinweist", die in dem Werk enthalten ist. "In ihm, in Komplizenschaft, das Alltägliche und das Kosmische, das Poetische und das Politische, das Komische und die Ironie, das Staunen und die Entrüstung - in gewissem Sinne das Wort und das Leben", schließt Assírio & Alvim.

Die 1956 in Lissabon geborene Ana Luísa Amaral, Dichterin, Essayistin, Dramatikerin, Autorin von Kinderbüchern und Übersetzerin von Autoren wie John Updike, war auch Professorin für englische und amerikanische Literatur und Kultur an der Fakultät für Literatur der Universität Porto. Sie hat in der Lyrik von Emily Dickinson promoviert und ihre Forschungsgebiete sind Vergleichende Poetik, Feministische Studien und Queer Studies. Ihre Arbeiten wurden in mehrere Sprachen und Länder übersetzt und veröffentlicht, wobei sie mehrere Auszeichnungen erhalten hat, wie z.B. den Literaturpreis Correntes d'Escritas, den Giuseppe Acerbi Poetry Letterario Preis und den Großen Preis für Poesie des portugiesischen Schriftstellerverbandes.