Santa Casa Neuroscience zeichnet Forschung zu Parkinson und Rückenmark aus

By TPN/Lusa, in Nachrichten · 25-12-2020 12:00:00 · 0 Kommentare

Teams um die Wissenschaftler Noam Shemesh und Maria Leonor Saúde erhalten die Santa Casa Neuroscience Awards für Forschungsprojekte zur Parkinson-Krankheit und zur Reparatur von Rückenmarksproblemen.

Diese Preise der Santa Casa da Misericórdia de Lisboa (SCML), die als die wichtigsten in Portugal in diesem Bereich gelten, vergeben 400.000 €, um wissenschaftliche oder klinische Forschungsarbeiten in Bereichen wie Neurologie, Neuropathologie, Biochemie, Molekularbiologie, Molekulargenetik, Chemie, Pharmakologie, Immunologie, Physiologie und Zellbiologie auszuzeichnen.

Der mit 200.000 € dotierte Mantero-Belard-Preis hob in dieser achten Ausgabe der Preise das Projekt des Forscherteams der Champalimaud-Stiftung unter der Leitung von Noam Shemesh für die Arbeit hervor, die in der Kenntnis der Anomalien in den neuronalen Netzwerken der Parkinson-Krankheit entwickelt wurde.

Diese Untersuchung "versucht zu verstehen, wie die genetische Information die Aktivität des Gehirns und seine Architektur verändert", Noam Shemesh, in Anbetracht der Tatsache, dass es in der Praxis ein besseres Verständnis der Krankheit ermöglichen und dazu beitragen wird, die Möglichkeit, früher erkannt zu werden, nach Lusa News Agency.

Die Parkinson-Krankheit, die als zweitgrößte degenerative Erkrankung der Welt gilt, ist eine neurodegenerative Störung, die durch eine Kombination von genetischen und umweltbedingten Faktoren entsteht, die das Regulierungssystem des Verhaltens beeinträchtigen und zu fortschreitender motorischer Dysfunktion und kognitivem Verfall führen, wobei sie im fortgeschrittenen Alter häufiger vorkommt.

Das jetzt ausgezeichnete Projekt zielt darauf ab, "die Mechanismen zu verstehen", was die Beziehung zwischen dem, was auf der Ebene der Moleküle geschieht, und den entsprechenden Verhaltensfolgen betrifft, erklärte Noam Shemesh.

Im Gespräch mit Lusa fügte Noam Shemesh hinzu, dass die 200.000 Euro die Einstellung von mehr Personal und die Anschaffung von Geräten ermöglichen werden, die für die Durchführung des Forschungsprojekts notwendig sind.

Studien an Tieren, wie z.B. Mäusen, zeigen, dass sie, wie auch der Mensch, nach einer Verletzung eine geringe Regenerationsfähigkeit haben, während andere, wie z.B. Zebras und Fische, eine außergewöhnliche Regenerationsfähigkeit zeigen.

In der Praxis führte die Untersuchung zu dem Ergebnis, dass die Eliminierung seneszenter Zellen mit Hilfe von Medikamenten zu einer "bemerkenswerten funktionellen Erholung bei verletzten Mäusen" führt, eine Arbeit, die zur Entwicklung einer neuen Therapie für die Rückenmarksregeneration bei Säugetieren beitragen könnte.



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