Moderna-Impfstoff zugelassen

By TPN/Lusa, in Nachrichten · 06-01-2021 17:22:00 · 0 Kommentare

Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) hat heute grünes Licht" für den Einsatz des pharmazeutischen Impfstoffs Moderna gegen Covid-19 in der Europäischen Union (EU) gegeben - die zweite Zulassung durch die europäische Behörde.

In einer Pressemitteilung erklärte die europäische Aufsichtsbehörde, dass sie "die Erteilung einer bedingten Marktzulassung für den Impfstoff Moderna zur Vorbeugung der Coronavirus-Erkrankung bei Personen ab 18 Jahren empfohlen hat".

Diese Zulassung erfolgt, nachdem der Ausschuss für Humanarzneimittel der EMA (CHMP) "die Daten zur Qualität, Sicherheit und Wirksamkeit des Impfstoffs gründlich bewertet und im Konsens empfohlen hat, dass die Europäische Kommission eine formale bedingte Marktzulassung erteilt", so die EU-Behörde in einer Pressemitteilung.

Der Moderna-Impfstoff mit einer nachgewiesenen Wirksamkeit von mehr als 90 Prozent ist der zweite, der von der EMA genehmigt wurde, nachdem das von den Pharmaunternehmen Pfizer und BioNTech entwickelte Präparat am 21. Dezember 2020 zugelassen wurde und seit dem 27. Dezember in Europa im Einsatz ist.

In einer großen, modernen klinischen Studie mit 30.000 Teilnehmern erwies sich der Impfstoff des US-Apothekers als wirksam bei der Vorbeugung von Covid-19 bei Menschen über 18 Jahren, mit einer Gesamtwirksamkeit von 94,1 Prozent und 90,9 Prozent bei schweren Fällen.

Wie die Impfstoffe von Pfizer und BioNTech wird auch der von Moderna durch zwei Injektionen in den Arm im zeitlichen Abstand, in diesem Fall 28 Tage, verabreicht.

Und wie andere Impfstoffe hat auch der von Moderna leichte Nebenwirkungen wie Schmerzen und Schwellungen an der Injektionsstelle, Müdigkeit, Schüttelfrost, Fieber, geschwollene oder empfindliche Lymphknoten unter dem Arm, Kopfschmerzen, Muskel- und Gelenkschmerzen, Übelkeit und Erbrechen.

Das MPE erklärt in der Pressemitteilung, dass "die Sicherheit und Wirksamkeit des Impfstoffs während seiner Anwendung in der gesamten EU weiterhin durch das Pharmakovigilanzsystem und zusätzliche Studien durch das Unternehmen und die europäischen Behörden überwacht wird".



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