Gebärmutterhalskrebs: Screening, Screening und noch mehr Screening

By Advertiser, in Gesundheit · 05-02-2021 13:36:00 · 0 Kommentare

"Gebärmutterhalskrebs-Screening dauert nur fünf Minuten, aber es kann das Leben einer Frau retten". Dies ist die Botschaft, die in der Europäischen Woche der Gebärmutterhalskrebsprävention vom 25. bis 31. Januar bekräftigt werden soll, die auf die Notwendigkeit der Vorsorgeuntersuchung aufmerksam macht.

Bestimmte Krankheiten können, wenn sie früh erkannt werden, die Lebensqualität des Patienten verbessern, die Überlebensrate und die Wirksamkeit der Behandlung erhöhen, Gebärmutterhalskrebs ist eine davon. In einigen Fällen ermöglicht die Früherkennung die Vorbeugung und Heilung einiger Krankheiten, die, wenn sie nicht rechtzeitig diagnostiziert werden, unheilbar werden oder sogar zu einem frühen und vermeidbaren Tod führen können.
Bestimmte Früherkennungsuntersuchungen können die Sterblichkeitsrate um 80% senken, wie es bei Gebärmutterhalskrebs der Fall ist.
Gebärmutterhalskrebs beginnt in den Zellen, die den Gebärmutterhals auskleiden, d. h. den unteren Teil der Gebärmutter. Trotz der hohen Inzidenz ist diese Krankheit, wenn sie früh erkannt wird, behandelbar. Normalerweise entwickelt sich Gebärmutterhalskrebs allmählich, über mehrere Jahre, beginnend mit präkanzerösen Zellen, die sich später zu Krebs entwickeln. In den meisten Fällen verschwinden diese Zellen jedoch, ohne dass eine Behandlung erforderlich ist. Es gibt jedoch auch Fälle, die sich in weniger als einem Jahr zu invasivem Krebs entwickeln.
Diese Veränderungen können durch eine zytologische Untersuchung des Gebärmutterhalses, allgemein bekannt als Pap-Abstrich, frühzeitig erkannt werden. Sie besteht darin, die Oberfläche des Gebärmutterhalses abzuschaben und eine Zellprobe zu entnehmen. Dieser Test sollte bei Frauen im Alter von 25 bis 64 Jahren durchgeführt werden, aber auch in anderen Altersgruppen, wenn andere Risikofaktoren bekannt sind. Grundsätzlich sollte er jährlich durchgeführt werden, nach zwei aufeinanderfolgenden negativen Ergebnissen kann das Intervall auf drei Jahre ausgedehnt werden.
Vielleicht fällt es Ihnen schwer, zu Abstrichuntersuchungen zu gehen (besonders im Moment). Informieren Sie sich daher über folgende Symptome: i) vaginale Blutungen, die für Sie ungewöhnlich sind (nach der Menopause, zwischen den Regelblutungen oder nach dem Sex); ii) Veränderungen des vaginalen Ausflusses; iii) Schmerzen oder Unbehagen beim Sex und iv) unerklärliche Schmerzen im unteren Rücken oder zwischen den Hüftknochen (Becken). Achtung: Bei diesen Symptomen handelt es sich in der Regel nicht um Gebärmutterhalskrebs, aber es ist wichtig, dass Sie sich an Ihren Arzt wenden und sie abklären lassen. Warten Sie nicht mit der Vorsorgeuntersuchung des Gebärmutterhalses (einem Abstrich).
Einige Faktoren können die Genauigkeit des Pap-Abstrichs beeinträchtigen und sollten berücksichtigt werden: Er sollte nicht während der Menstruation durchgeführt werden und 48 Stunden vor der Untersuchung sollten die Patientinnen auf Geschlechtsverkehr, die Verwendung von Tampons, Vaginalcremes, Feuchtigkeitscremes, Gleitmitteln oder vaginalen Medikamenten verzichten.
In den letzten Jahren wurden neben der Zytologie neue Techniken zur Früherkennung dieser Krebsart eingeführt, wie z. B. der Test auf humane Papillomaviren, auch HPV genannt, der die Effektivität und Empfindlichkeit für eine Früherkennung erheblich verbessert hat. Bei Teenagern und jungen Frauen bietet die Impfung gegen das HPV-Virus einen nahezu 100-prozentigen Schutz gegen einige Arten der persistierenden Infektion. Der HPV-Test und die HPV-Impfung in Kombination mit dem zytologischen Screening ermöglichen eine globale und drastische Reduzierung des Gebärmutterhalskrebses.
Da das Screening jedoch als sekundäre Präventionsmaßnahme angesehen wird, ist es immer wichtig, die Aspekte der Primärprävention zu verstärken, die direkt mit der Vermeidung von Risiken durch Verhaltensänderung zusammenhängen: HPV-Infektion, Chlamydien-Infektion, Tabakkonsum, Ernährungsgewohnheiten, geschwächtes Immunsystem, orale Kontrazeptiva, Verwendung eines Intrauterinpessars, sexuelle Vorgeschichte und Familiengeschichte.

Für weitere Informationen besuchen Sie bitte www.grupohpa.com.



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