Polizei geht gegen das Telefonieren am Steuer vor

By TPN/Lusa, in Nachrichten, Verbrechen · 22-02-2021 18:00:00 · 0 Kommentare

Mehr als 23.000 Verstöße wegen der Benutzung eines Mobiltelefons während der Fahrt wurden im vergangenen Jahr registriert, so die Nationale Behörde für Verkehrssicherheit, die am 23. Februar eine Überwachungskampagne mit der GNR und PSP starten wird.

Die Verkehrssicherheitskampagne "Phone Off - Don't Use Your Mobile Phone while driving", an der ANSR, GNR und PSP beteiligt sind, läuft noch bis zum 1. März und soll Autofahrer auf die negativen Folgen und sogar Todesfälle durch die unsachgemäße Nutzung des Mobiltelefons während der Fahrt aufmerksam machen.

Nach Angaben der ANSR wurden im Jahr 2020 23.038 Verstöße dieser Art registriert, was einem Durchschnitt von 63 pro Tag entspricht.

In einer gemeinsamen Erklärung weisen ANSR, GNR und PSP darauf hin, dass mehrere wissenschaftliche Studien "die unsachgemäße Nutzung des Mobiltelefons mit dem Fahren unter Alkoholeinfluss gleichsetzen", mit "sehr ähnlichen" Folgen in der Aufmerksamkeit und im Reaktionsvermögen.

Um diese Art von Verhalten einzudämmen, haben die Änderungen der Straßenverkehrsordnung, die seit dem 8. Januar in Kraft sind, die Höhe der Bußgelder verdoppelt. Sie liegen nun zwischen 250 und 1.250 Euro und beinhalten den Abzug von drei Punkten vom Führerschein, anstatt der bisherigen zwei Punkte.

Die Kampagne, die im Rahmen des Nationalen Inspektionsplans von 2021 stattfindet, umfasst Aktionen zur Sensibilisierung für ANSR, Inspektionsmaßnahmen durch GNR und PSP, mit besonderem Fokus auf Straßen und Zufahrten mit hohem Verkehrsaufkommen, um das Unfallrisiko zu verringern und die Annahme eines sichereren Verhaltens der Fahrer zu fördern.

Der Nationale Inspektionsplan sieht die Durchführung der Sensibilisierungskampagnen gleichzeitig mit Inspektionseinsätzen "an Orten vor, an denen regelmäßig Verstöße auftreten, die ein erhöhtes Risiko für das Auftreten von Unfällen darstellen", so die Behörden.



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