Dennoch ist es vernünftig, das weiße Zeug in Maßen zu essen, da Sie wahrscheinlich schon wissen, dass zu viel davon nicht gut für Sie ist.

Das Problem ist, dass raffinierter Zucker überall zu finden ist - er versteckt sich oft in allem, vom Müsli bis zu den Soßen im Schrank. In dem Bemühen, den Zuckerverbrauch zu reduzieren, greifen manche Menschen auf natürliche Alternativen zurück, aber so genannte "gesunde Zuckerersatzstoffe" sind möglicherweise nicht so gut für Sie, wie Sie denken.

"Bei Zuckeralternativen ist es wirklich wichtig, sich daran zu erinnern, dass es kaum einen Unterschied zwischen ihnen gibt", sagt die Ernährungsberaterin Sophie Medlin.

"Während raffinierter Tafelzucker verteufelt wurde und Alternativen von der Wellness-Gemeinschaft einen gesundheitlichen Heiligenschein verpasst bekommen haben, ist es wichtig, sich daran zu erinnern, dass die meisten von ihnen die gleiche Wirkung auf unseren Blutzucker, die Insulinproduktion und die Zahngesundheit haben."

Ahornsirup
"Ahornsirup hat etwa drei Kalorien pro Gramm, das ist eine weniger als Haushaltszucker", erklärt Medlin. Sie sagt jedoch, dass man dies mit einer Prise Salz nehmen sollte, da wir normalerweise viel mehr Sirup verwenden, da er in flüssiger Form vorliegt.

Ahornsirup ist eine leckere Alternative zu Haushaltszucker, aber es gibt keine zusätzlichen gesundheitlichen Vorteile", fügt sie hinzu.

Kokosnusszucker
"Kokosnusszucker enthält manchmal präbiotische Ballaststoffe, die unsere guten Bakterien ernähren und mit einer langsameren Kohlenhydratfreisetzung verbunden sind", erklärt sie.

"Trotzdem sollten Sie bedenken, dass er immer noch die gleichen verräterischen Blutzuckerspitzen und Zahnverfall verursachen wird, die Sie mit raffiniertem Zucker bekommen."

Honig
Honig hat einige gute Seiten. "Er enthält Spuren von nützlichen Nährstoffen wie Antioxidantien und B-Vitamine, hat aber trotzdem fast genau die gleiche Wirkung auf unseren Blutzucker und unsere Zähne wie Zucker", sagt Medlin.

"Genau wie bei Ahornsirup gibt es vielleicht die Tendenz, mehr davon zu verwenden, weil wir ihn für gesund halten, aber er fördert die Gewichtszunahme auf die gleiche Weise wie Haushaltszucker."
TPN/PA