Porto und Lissabon in den Top-Städten, in denen die Menschen am liebsten autofrei leben

By TPN/Lusa, in Nachrichten, Norden, Lissabon, Gesundheit & Umwelt · 02-04-2021 12:00:00 · 0 Kommentare

Es ist offensichtlich, dass weniger Autos auf unseren Straßen und in unseren Städten besser für die menschliche und planetarische Gesundheit sind. Eine erneute Betonung des Gehens, Radfahrens und der öffentlichen Verkehrsmittel, um die Luftverschmutzung nach der Pandemie zu reduzieren, wird laut der Europäischen Umweltagentur auch für Europa entscheidend sein, um die langfristigen Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Kürzlich kündigte Edinburgh an, dass die George Street bis 2025 zur Fußgängerzone werden soll. Da autofreie Straßen immer beliebter werden, hat Euro News seine 30.000 Instagram-Follower gefragt, wo sie am liebsten Fußgängerzonen sehen würden, und Porto und Lissabon waren unter den Top acht Städten, die die Menschen am liebsten autofrei machen würden.

Porto ist die zweitgrößte Stadt Portugals und eine der ältesten Städte Europas, daher würde ein fußgängerfreundliches Porto sein Erbe bewahren, da "die meisten historischen Straßen nicht für einen Zustrom von Schwerverkehr ausgelegt sind". Die Stadt hat sich damit befasst, obwohl laut CIVITAS (einer von der EU finanzierten Initiative zur Schaffung eines saubereren und besseren Verkehrs in den Städten) "die Verkehrspolitik in der Vergangenheit auf die Verbreiterung von Straßen ausgerichtet war". Jetzt liegt der Fokus auf besseren öffentlichen Verkehrsmitteln und der Schaffung sicherer Wege für Fußgänger und Radfahrer. Dies wurde letztes Jahr an einem Tag im Juni deutlich, an dem die Bewohner autofreie Zonen genießen konnten, da 16 Straßen in der Innenstadt und im historischen Zentrum der Stadt als Fußgängerzonen ausgewiesen waren".

Zusätzlich zu Porto waren die Menschen auch daran interessiert, viele Straßen Lissabons autofrei zu machen. Einige Anhänger schlugen die Avenida da Liberdade vor, eine der berühmtesten Einkaufsmeilen Lissabons. Außergewöhnlich ist, dass die Straße 10 Fahrspuren hat, aber an mehreren Stellen durch Parks, Mosaikpflaster und Streifen mit Denkmälern unterteilt ist. Soweit es nicht um Fußgängerzonen geht, macht es einen guten Job, ziemlich grün auszusehen, aber es scheint, dass viele unserer Anhänger es vorziehen würden, wenn es komplett autofrei wäre. Die anderen sechs Städte, die gerne autofrei wären, sind London (speziell Oxford Street), Manchester, Athen, Mailand, Los Angeles und New York.

Insgesamt ergab die Studie auch, dass ein autofreies Leben zwar für die Menschen und den Planeten unglaublich wäre, dass aber auch die Barrierefreiheit in vollem Umfang berücksichtigt werden müsste: "Autofreie Straßen sind zwar großartig, aber wenn sie schlecht umgesetzt werden, kann es sein, dass einige Menschen nicht in der Lage sind, sich durch eine Stadt zu bewegen, insbesondere Behinderte oder Menschen mit Mobilitätsproblemen. Es ist besonders wichtig, dass sie zusammen mit wirklich zugänglichen öffentlichen Verkehrsmitteln umgesetzt werden, bei denen die Fähigkeit aller Menschen, sich in einer Stadt zu bewegen, berücksichtigt wird."



Zum Thema passende Artikel


Kommentare:

Seien Sie der erste Kommentar
Interaktive Themen, senden Sie uns Ihre Kommentare/Meinung zu diesem Artikel

Bitte beachten Sie, dass The Portugal News möglicherweise ausgewählte Kommentare in der gedruckten Ausgabe der Zeitung verwendet.