Kredite an private Haushalte steigen im März wieder an

By TPN/Lusa, in Nachrichten, Unternehmen, Wirtschaft · 02-05-2021 16:00:00 · 0 Kommentare

Die Summe der Kredite an private Haushalte stieg im März erneut an und erreichte mit 121.356 Millionen Euro den höchsten Stand seit Mai 2015, wie die Bank of Portugal (BdP) mitteilte.

Nach Angaben des BdP belief sich der "Bestand" an Krediten, die von Banken an Privatpersonen vergeben wurden, Ende März letzten Jahres auf 121.356,5 Millionen Euro, gegenüber 120.958,1 Millionen Euro im Vormonat und 118.856 Millionen Euro im März 2020.

Nach den Daten, die auf der "Website" des BdP verfügbar sind, muss man bis Mai 2015 zurückgehen, um einen höheren Bestand an Krediten an Privatpersonen zu finden, und in jenem Monat erreichte diese Zahl 121.516,6 Millionen Euro.

Bei den privaten Haushalten stechen die Wohnungsbaukredite hervor, die den seit Dezember 2019 verzeichneten Aufwärtstrend fortsetzten und sich im März auf 95.935 Millionen Euro summierten, im Vergleich zu 95.530,9 Millionen Euro im Vormonat und 93.179,4 Millionen Euro im Vorjahresvergleich.

Der Bestand an Wohnungsbaukrediten lag im März auf dem höchsten Wert seit August 2016.

Die Jahresveränderungsrate der Wohnungsbaukredite an Privatpersonen lag im März bei 3,0 Prozent und damit um 0,3 Prozentpunkte höher als im Februar.

Bei den Konsumentenkrediten hingegen stieg die Jahresveränderungsrate gegenüber dem Vormonat um 0,4 Prozentpunkte auf -1,3 Prozent, wobei der Gesamtbetrag der Konsumentenkredite bei 18.834,4 Mio. € lag, nach 18.853,7 Mio. € im Februar und 19.115,8 Mio. € im März 2020.

Kredite für andere Zwecke beliefen sich im März auf 6.587 Mio. €, ein Anstieg um 13,5 Mio. € gegenüber Februar und 6.560,8 Mio. € im März 2020.

Der Anteil der notleidenden Kredite bei Hypotheken blieb im März bei 0,6 Prozent, gleich wie im Februar und unter den 0,8 Prozent des gleichen Monats vor einem Jahr.

Bei den Verbraucherkrediten und anderen Krediten lag der Anteil der notleidenden Kredite im März bei 6,3 Prozent und blieb damit ebenfalls stabil im Vergleich zum Februar und unter den 6,7 Prozent vom März 2020.

Die von der Zentralbank veröffentlichten Daten zeigen auch, dass die Einlagen von Privatpersonen bei ansässigen Banken erneut ein Rekordniveau erreichten und sich Ende März auf 164.596,3 Millionen Euro beliefen, wobei die entsprechende jährliche Veränderungsrate bei 8,2 Prozent lag, 0,7 Prozentpunkte unter der im Februar verzeichneten.



Zum Thema passende Artikel


Kommentare:

Seien Sie der erste Kommentar
Interaktive Themen, senden Sie uns Ihre Kommentare/Meinung zu diesem Artikel

Bitte beachten Sie, dass The Portugal News möglicherweise ausgewählte Kommentare in der gedruckten Ausgabe der Zeitung verwendet.