Der Archipel hatte im Jahr 2011 246.772 Einwohner und verlor innerhalb von zehn Jahren 10.115, was 4,1 Prozent entspricht, und zählt nun 236.657 Einwohner. Die Region war nach dem Alentejo (6,9 Prozent), Madeira (6,2 Prozent) und dem Zentrum (4,3 Prozent) die viertgrößte Region des Landes mit dem größten Bevölkerungsrückgang. Die stärksten Bevölkerungsrückgänge wurden in den Gemeinden Santa Cruz das Flores (11,7 Prozent), Nordost auf der Insel São Miguel (11,4 Prozent) und Corvo (10,2 Prozent), der kleinsten Insel der Azoren, verzeichnet.

Eine Ausnahme bildete die Gemeinde Madalena auf der Insel Pico mit einem Zuwachs von 4,7 Prozent, von 6.049 auf 6.332 Einwohner. Madalena war auch die Gemeinde des Landes, in der die Zahl der Wohnungen am stärksten zunahm (13,5 %). Die Azoren sind die Region des Landes, die die größten Zuwächse in der Zahl der Gebäude und Wohnungen für den Wohnungsbau (2,8 Prozent) verzeichnet. Auf dem Archipel wurde auch die durchschnittliche Größe der höchsten Aggregate (2,8 Personen) festgestellt.

Trotz des Bevölkerungsrückgangs verzeichnete die Region den zweitgrößten Anstieg der Zahl der Aggregate (4,5 Prozent) mit nunmehr 85.514. Die durchschnittliche Anzahl von Unterkünften pro Gebäude ist auf den Azoren nach dem Alentejo eine der niedrigsten im Land (1,1). Zwischen 2001 und 2011 wuchs die Wohnbevölkerung auf den Azoren um 1,79 Prozent, obwohl dieser Anstieg nur in sieben der 19 Gemeinden des Archipels stattfand.