In einer Aussage teilte die IPMA mit, dass die Daten von GelAvista, das für die Überwachung von Gelatineorganismen in Portugal zuständig ist, darauf hindeuten, dass die Häufigkeit der Art in den kommenden Wochen und Monaten zunehmen könnte.

Bislang wurde die Art Physalia physalis (portugiesischer Man o' War - Mann des Krieges) am Praia d'El Rey (Gemeinde Óbidos), vor Farilhões (Berlengas), am Strand Ursa und am Strand Magoito (Gemeinde Sintra), am Strand Guincho (Gemeinde Cascais), am Strand Amoreira (Gemeinde Aljezur) und am Strand Milícias (São Miguel, Azoren) gesichtet.

"GelAvista rät, die Organismen nicht zu berühren, auch wenn sie am Strand tot/trocken zu sein scheinen", heißt es in der Erklärung, die darauf hinweist, dass im Falle von Verbrennungen durch den Kontakt mit dieser Art heiße Kompressen (40°C) für etwa 20 Minuten oder Essig aufgelegt werden sollten.

Der portugiesische Kriegsmann zeichnet sich durch einen ballonförmigen Schwimmer aus und ist oft blau oder rosa gefärbt.

Nach Angaben der IPMA ist dies die Art, die von den in Portugal vorkommenden Arten die größte Vorsicht erfordert, da die langen Tentakel bis zu 30 Meter lang werden und schwere Verbrennungen verursachen können.