Das Treffen, das von Education Above All ausgerichtet wurde, fand unmittelbar vor dem Fußballspiel der Weltmeisterschaft 2022 in Katar zwischen Portugal und Ghana statt, bei dem Marcelo Rebelo de Sousa seine Besorgnis über das Spiel zum Ausdruck brachte und gleichzeitig andeutete, dass Portugal drei Tore schießen sollte, was dann auch geschah.

Das kurze Gespräch drehte sich um das Thema Bildung, und der portugiesische Präsident der Republik sprach in der Haltung eines Professors, seinem Beruf, bevor er Staatsoberhaupt von Portugal wurde. Marcelo begann seine Rede mit der Bemerkung, dass die Bildung, genau wie eine Fußballmannschaft, "Freiheit braucht, um wissenschaftlich und technologisch innovativ zu sein", damit sie sich "individuell und kollektiv" verbessern kann. Im ersten Teil der Rede ging es vor allem um den freien Zugang zur Bildung in Portugal, wobei der Präsident erwähnte, dass die meisten portugiesischen Studenten Frauen sind, sogar Doktoranden, im Gegensatz zu dem, was Nana Akufo-Addo über Ghana sagte, wo Männer immer noch den Zugang zur Bildung anführen.

Der ghanaische Präsident erklärte, dass vor einem Jahrzehnt der Zugang zur Bildung in seinem Land sehr begrenzt war, da die Menschen nicht über die nötigen Mittel verfügten, um weiter zu studieren. Daher hat die Regierung die kostenlose Bildung ausgeweitet, und Nana Akufo-Addo erwähnte, dass "die Auswirkungen dramatisch waren". Die Maßnahme wirkte sich nicht nur auf die Schüler, sondern auch auf die Lehrer aus und verbesserte die Qualität des Unterrichts an Ghanas Schulen.

Beide Präsidenten waren sich einig, dass der gleichberechtigte Zugang zu Bildung eines der Ziele der nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs) für 2030 ist. Unabhängig von Geschlecht, sexueller Orientierung oder sogar Nationalität und Vermögen. Marcelo Rebelo de Sousa weist jedoch darauf hin, dass sich das portugiesische Bildungssystem entsprechend der digitalen und sozialen Entwicklung weiterentwickeln muss. Der portugiesische Präsident möchte auch die Grenzen öffnen, damit Schüler "frei zirkulieren" können, um an anderen Orten zu lernen, "ohne dabei zu vergessen, dass dies ein soziales Ziel ist."

Marcelo Rebelo de Sousa fügte hinzu, dass die Welt nur mit Bildung eine nachhaltige Entwicklung erreichen kann, sei es in Bezug auf die Umwelt oder die soziale Realität, und betonte, dass "jeder zur Schule gehen muss".

Die Konferenz endete damit, dass die beiden Präsidenten die T-Shirts der jeweiligen Fußballmannschaften austauschten, wobei Marcelo Rebelo de Sousa gerne das offizielle T-Shirt der ghanaischen Fußballmannschaft trug.