Diese Erklärungen wurden im Stadtrat von Figueira da Foz im Bezirk Coimbra anlässlich der Unterzeichnung des Vertrags über die künstliche Auffüllung des Strandes am Küstenabschnitt südlich von Figueira da Foz (Cova Gala - Costa de Lavos) im Wert von 21 Millionen Euro abgegeben.

"Nach Untersuchungen der portugiesischen Umweltagentur hat der durchschnittliche jährliche Sandrückgang in den letzten Jahren 5,5 m erreicht, wobei 52 % des zu sanierenden Gebiets bereits stark erodiert sind", betonte der Gouverneur.

Der Minister für Umwelt und Energie hob hervor, dass es sich um ein symbolträchtiges Projekt handelt, da es sich um eines der bedeutendsten Projekte handelt, die für die nationale Küste geplant sind.

"Es handelt sich um die größte künstliche Strandaufschüttung, die je in Portugal durchgeführt wurde", betonte Maria da Graça Carvalho und hob hervor, dass es sich um ein äußerst komplexes Projekt handelt, das einen Strand- und Dünenbereich betrifft, der vor allem in den letzten zehn Jahren unter starker Erosion gelitten hat.

Ihr zufolge handelt es sich um ein notwendiges Projekt, "das eine kurz- und mittelfristige Lösung für ein dringendes Problem bietet".

"Aber es ist auch ein Projekt, das in Anbetracht des Wissens, das wir heute über den Beitrag des Menschen zu diesem Problem haben - insbesondere durch den Ausbau der Mole des Handelshafens von Figueira da Foz vor einigen Jahrzehnten - als Warnung für die Zukunft dienen sollte", betonte sie.

Der Präsident der portugiesischen Umweltagentur erklärte, dass die Intervention darauf abzielt, die Küstenlinie wieder in den Zustand von 2010 zu versetzen, und dass sie je nach der Strenge der Winter fünf bis sieben Jahre dauern wird.

Laut Pimenta Machado wird das Projekt auch den Praia da Claridade einbeziehen, "der sehr breit ist", ohne die Sommersaison zu beeinträchtigen, den einzigen Zeitraum, in dem diese Art von Arbeiten durchgeführt werden können.

Der Bürgermeister von Figueira da Foz, Pedro Santana Lopes, zeigte sich zwar erfreut über die Vertragsunterzeichnung, warnte die APA aber auch vor der Notwendigkeit, in Praia da Leirosa, ebenfalls an der Südküste der Gemeinde, zu intervenieren.

"Dies ist ein sehr wichtiger Tag für Figueira da Foz", betonte der Bürgermeister, der jedoch bedauerte, dass es so lange gedauert hat, bis diese Prozesse in Gang gekommen sind.

Dieser Prozess verzögert sich seit Jahren, nachdem er von der damaligen Regierung erstmals für 2019 öffentlich angekündigt wurde, der vorgesehene Zeitplan aber bis heute nicht umgesetzt wurde.

Das Projekt wird mit 18 Millionen Euro aus dem Thematischen Programm für Klimaschutz und Nachhaltigkeit 2030 finanziert, plus 2,5 Millionen Euro von APA und einem kleinen Beitrag des Hafens von Figueira da Foz und der Stadtverwaltung.

Die Arbeiten beginnen nach der Unterzeichnung des Vertrags zwischen der APA und dem dänischen Konsortium Rohde Nielsen, an das die Arbeiten vergeben wurden, der vom Minister für Umwelt und Energie genehmigt wurde.