In einer Erklärung teilte das Rathaus des Bezirks Faro mit, dass die Ergebnisse der am Montag durchgeführten Analyse der Badegewässerqualität "mikrobiologische Verunreinigungen oberhalb des Referenzwerts" ergeben hätten.

Nachdem die staatliche Umweltbehörde(APA) der Gemeinde die Informationen um 12 Uhr mittags mitgeteilt hatte, wurde das Verbot ausgesprochen und die Strände mit einer roten Flagge gekennzeichnet. Die Quelle der Verunreinigung ist noch unbekannt.

"Die Information wurde am Mittag offiziell an das Rathaus weitergeleitet, das seither in Zusammenarbeit mit offiziellen Stellen Ressourcen einsetzt, um mögliche Quellen in seinem Zuständigkeitsbereich zu untersuchen, ohne dass bisher Beweise vorliegen", heißt es in der Erklärung.

Da die Quelle der möglichen Kontamination noch untersucht wird, hat das staatliche Gesundheitsamt nach Angaben des Rathauses als Präventivmaßnahme ein Badeverbot angeordnet, bis neue Ergebnisse vorliegen, heißt es weiter.

"Auch wenn keine Auswirkungen festgestellt wurden, könnte die beschriebene Situation ein Gesundheitsrisiko für Schwimmer darstellen", heißt es.

Es wurde bereits eine neue Analyse durchgeführt, die das Verbot aufheben kann, wenn eine Veränderung der Parameter festgestellt wird, so die Gemeinde an der Algarve.

"In der Hoffnung, dass die Sicherheit und Qualität des Wassers wiederhergestellt werden kann, bedauern wir alle Unannehmlichkeiten, die diese Situation verursacht hat".