In einer Erklärung vertrat der Umweltverband die Ansicht, dass es sich um eine gerechte Steuermaßnahme handelt, da Inlandsflüge "keine Notwendigkeit darstellen wie Grundnahrungsmittel".
Der Vorschlag kommt im Zusammenhang mit der Diskussion über den Staatshaushalt 2026, wobei ZERO hinzufügt, dass die Anwendung eines reduzierten Steuersatzes auf Reisen zwischen Lissabon, Porto, Faro und den Inseln Madeira und den Azoren "eine indirekte Form der Steuersubvention für fossile Brennstoffe ist".
Diese Maßnahme würde es dem Staat ermöglichen, "zusätzliche Einnahmen in Höhe von mindestens 100 Millionen Euro pro Jahr zu erzielen", so der Umweltverband, der hinzufügte, dass dieser Betrag "der Investition in etwa 1.000 Wohneinheiten pro Jahr im Rahmen des öffentlichen Wohnungsbaus zu kontrollierten Kosten entspricht."
Inlandsflüge zwischen Lissabon, Porto und Faro unterliegen einem Mehrwertsteuersatz von 6 %, während andere Flüge zwischen dem portugiesischen Festland und den Azoren und Madeira-Inseln von der Mehrwertsteuer befreit sind.
"Diese Situation verstößt gegen die Grundsätze der sozialen Gerechtigkeit, da der Luftverkehr vor allem von einkommensstärkeren Bevölkerungsschichten genutzt wird, während Familien mit geringeren Mitteln den gleichen oder einen höheren Mehrwertsteuersatz auf Grundprodukte zahlen", heißt es in der Erklärung.
Dieser Vorschlag, so die Vereinigung ZERO, betrifft nicht die Einwohner und Studenten der autonomen Regionen, da sie unter die Subvention der sozialen Mobilität fallen, was bedeutet, dass der Betrag, der für die Reise gezahlt wird, gesetzlich festgelegt ist, unabhängig vom Preis des Flugtickets, den die Fluggesellschaft berechnet.






