Die Maßnahme wurde in der Sonderabstimmung im Rahmen eines Vorschlags der sozialdemokratischen Fraktion zur Schaffung eines Plans zur Anwerbung und Bindung von Ärzten an den Nationalen Gesundheitsdienst(SNS) und andere Einrichtungen des öffentlichen Sektors angenommen, der aus sieben Klauseln bestand, von denen fünf abgelehnt wurden.
Eine der beiden angenommenen Klauseln sieht vor, dass das Programm für auswandernde Ärzte, die in das Land zurückkehren wollen, Maßnahmen zur Verwaltungsvereinfachung, steuerliche und finanzielle Anreize sowie den sofortigen Zugang zum Rückkehrprogramm umfassen soll.
Die zweite genehmigte Maßnahme bezieht sich auf die Schaffung und den Ausbau eines Netzes von Kindertagesstätten, deren Öffnungszeiten und Arbeitsbedingungen an die Bedürfnisse der Angehörigen der Gesundheitsberufe angepasst sind, und zwar in Abstimmung mit den örtlichen Gesundheitsdiensten (ULS), den Gemeinden und den Einrichtungen des sozialen und solidarischen Sektors.
Zu diesem Zweck müssen verlängerte und flexible Arbeitszeiten gewährleistet werden, die an die im öffentlichen Gesundheitswesen geltenden Schichten und Arbeitszeiten angepasst sind, einschließlich, wenn nötig, des Betriebs in der Nacht und an Wochenenden, so der Vorschlag.
Geld von ausländischen Patienten eintreiben
Der Vorschlag der Chega-Partei, die Regierung solle im nächsten Jahr dafür sorgen, dass die ULS über die notwendigen technischen und finanziellen Mittel verfügt, um die Kosten für die Gesundheitsversorgung von Ausländern, die nicht über eine Versicherung, ein Protokoll oder ein internationales Abkommen abgedeckt sind, einzutreiben, wurde ebenfalls angenommen.
Der jetzt genehmigte Vorschlag weist darauf hin, dass nach Angaben der Generalinspektion für Gesundheitsaktivitäten (IGAS) von 2021 bis September 2024 fast 330.000 ausländische Staatsbürger in den Notaufnahmen des Nationalen Gesundheitsdienstes (SNS) behandelt wurden, von denen 43 % keine gültige Versicherung hatten, was "erhebliche finanzielle Folgen" hatte.
"Nur fünf lokale Gesundheitseinheiten (ULS) melden Schulden von mehr als 1,2 Millionen Euro im Zusammenhang mit der Versorgung dieser Personengruppe", heißt es.







