Die Weltausstellung fand nicht nur in Portugal statt; es gibt auch andere Ausstellungen, die in der Vergangenheit stattfanden, die ebenfalls von Bedeutung sind und architektonische Besonderheiten hervorgebracht haben, die weltweit anerkannt sind. Dazu gehören der Eiffelturm von 1889, die 1962 erbaute Space Needle in Seattle und der 2010 errichtete China-Pavillon in Shanghai.
In diesem Artikel wollen wir uns jedoch auf Portugal und die vielen für die Weltausstellung in Lissabon errichteten Gebäude konzentrieren, die den Lauf der Zeit überdauert haben.
Der Oriente-Bahnhof
Der von Santiago Calatrava entworfene Bahnhof ist einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte von Lissabon. Die gläsernen Stahlsäulen, die an eine Kathedrale erinnern, bilden einen Baldachin, über den man nur staunen kann.
Der Portugiesische Pavillon
Er wurde von einem der bekanntesten portugiesischen Athleten, Álvaro Siza Vieira und Eduardo Sousa de Moura, entworfen und verfügt über ein geschwungenes Dach, das als Eingang zur Ausstellung dient und auch heute noch bewundert werden kann.
Der Utopia-Pavillon
Die derzeitige MEO-Arena ist der größte überdachte Veranstaltungsort in Portugal und bietet Platz für mehr als 20.000 Personen. Sein futuristisches Design wird durch einen Holzbalken ergänzt, der an die alten portugiesischen Schiffe erinnert.
Der Pavillon des Wissens
Der von João Luís Carrilho da Graça entworfene Raum hat seinen ursprünglichen Zweck beibehalten, nämlich die Menschen auf interaktive Weise zu unterrichten.
Der Pavillon richtet sich sowohl an Erwachsene als auch an Kinder und bietet den Besuchern die Möglichkeit, die Geheimnisse des Lebens durch die Wissenschaft kennen zu lernen.
Die Vasco-da-Gama-Brücke
Die längste Brücke Europas wurde ebenfalls für die Ausstellung gebaut. Mit ihren 17 Kilometern ist sie immer noch eine wichtige Infrastruktur, die die beiden Ufer des Tejo miteinander verbindet.
Das Ozeanarium von Lissabon
Das von Peter Chermayeff entworfene Aquarium ist bis heute das größte Indoor-Aquarium in Europa. Derzeit ist es eine der meistbesuchten Attraktionen in Lissabon.
Der Vasco-da-Gama-Turm
Die Expo 98 wurde zum Gedenken an die Ankunft von Vasco da Gama in Indien veranstaltet. Daher ist es nicht verwunderlich, dass verschiedene Elemente nach dem portugiesischen Seefahrer benannt wurden. Der Turm wurde von SOM und Profabril entworfen, so dass er einem Schiffsmast ähnelt. Derzeit wird er von einem Luxushotel genutzt.
Neben diesen berühmten Gebäuden sind auch verschiedene Gärten und die breite Promenade erhalten geblieben, die nach wie vor von Tausenden genutzt wird!
Abschließend ist es erstaunlich, dass die Expo 98 auch nach Jahren noch ihre Merkmale beibehalten hat. Im Gegensatz zu anderen Weltausstellungen hat die Expo 98 in Lissabon das erhalten, was gebaut wurde.
