Nach Angaben von ECO gilt der mit dem Atlantic Spaceport Consortium unterzeichnete Vertrag bis 2030. Dieselbe Mediengruppe berichtet, dass die erste Rakete voraussichtlich Ende 2026 starten wird und damit ihren ersten Orbitalflug absolviert. Auch in den kommenden Jahren sind regelmäßige Starts im Startzentrum von Malbusca geplant.
Bruno Carvalho, Direktor des Atlantic Spaceport Consortium, wird von ECO wie folgt zitiert: "Dieser Vertrag steht im Einklang mit der Vision des Atlantic Spaceport Consortium für einen offenen Weltraumbahnhof, und wir sind Innospace dankbar für das Vertrauen, das sie uns entgegenbringen." Der Weltraumbahnhof Malbusca wird in den kommenden Jahren florieren, und Innospace wird von Santa Maria aus mit Sicherheit den Weg in den Orbit antreten", so der Startplatz.
Nach Abschluss der Vereinbarung wird das asiatische Unternehmen vorrangigen Zugang zur Startrampe auf den Azoren sowie zu den Startrampen in Brasilien und Australien haben, so dass es weltweit Starts durchführen kann.
"Diese Vereinbarung stellt einen bedeutenden Meilenstein für Innospace dar, da sie nach Brasilien und Australien unseren ersten Startplatz in Europa einrichtet und unser globales Startnetz auf die europäische Region ausweitet", sagte Soojong Kim, zitiert von ECO. "Durch die Verbindung von Startplätzen in Südamerika, Ozeanien und Europa haben wir eine globale Struktur für den Startbetrieb aufgebaut, die es den Kunden ermöglicht, flexibel Startplätze und Orbitalbahnen auszuwählen, die auf ihre Missionsanforderungen zugeschnitten sind", wird der Gründer und CEO von Innospace in einer Erklärung zitiert.
Vorteile für Portugal
In der von ECO zitierten Pressemitteilung heißt es: Die Entscheidung von Innospace, von Santa Maria aus zu starten, ist ein starkes Zeichen des internationalen Vertrauens in Portugals Raumfahrtambitionen. Diese Vereinbarung trägt dazu bei, die Entwicklung von sicheren, nachhaltigen und regulierten orbitalen Startdiensten von den Azoren aus zu beschleunigen und schafft Möglichkeiten für hochwertige Aktivitäten in der Region", sagte Ricardo Conde, Präsident der portugiesischen Raumfahrtbehörde.
In denselben Medien ist zu lesen, dass auf der Insel Santa Maria das Raumfahrtzentrum Santa Maria entstehen soll. Insgesamt werden 15 Millionen Euro im Rahmen der nationalen Beteiligung an den Programmen der Europäischen Weltraumorganisation(ESA) investiert.
Die Insel Santa Maria wurde auch als Landeplatz für den Space Rider ausgewählt, ein wiederverwendbares, unbemanntes Raumfahrzeug, das laut ECO für Kurzzeitmissionen konzipiert ist.






