Nach Angaben von Observador wird Portugal jedoch weiterhin dem von der Europäischen Union (EU) auferlegten Solidaritätsmechanismus unterliegen.

SIC Notícias berichtete zuerst, dass die Regierung die Entscheidung damit begründete, dass Portugal nicht über die Kapazität verfüge, die 420 Asylbewerber aufzunehmen, ohne das System zu stören.

Der Betrag wird ab Juni an die Europäische Kommission ausgezahlt und fließt in die Solidaritätsreserve, mit der Länder unterstützt werden sollen, die unter Einwanderungsdruck stehen.

Verteilung der Migranten

Im Dezember 2025 einigten sich die 27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union darauf, 21.009 Asylbewerber im Jahr 2026 umzuverteilen. Es wurde auch festgelegt, dass Portugal 2 %, d. h. 420 Personen, aufnehmen muss. Die Regierung weigerte sich jedoch, die Migranten aufzunehmen.

António Leitão Amaro focht die Berechnungen an und forderte Brüssel auf, die Entscheidung neu zu bewerten. Derzeit bewertet die Europäische Kommission die Situation Portugals und entscheidet, ob das Land von dem Solidaritätsmechanismus ausgenommen wird oder nicht, wie Observador berichtet.