Die Polizei für öffentliche Sicherheit(PSP) hat zwischen dem 9. und 12. Januar drei Verdächtige am Flughafen Humberto Delgado in Lissabon festgenommen. Zwei der drei Personen wurden international gesucht.

Für die bis zum Flughafen durchgeführten Operationen war die Nationale Ausländer- und Grenzschutzeinheit (UNEF) über die Abteilung Flughafensicherheit und Grenzkontrolle zuständig.

Am 12. Januar gab die PSP bekannt, dass sie eine mit internationalem Haftbefehl gesuchte Person verhaftet habe, nachdem sie über die internationale polizeiliche Zusammenarbeit ausgeschrieben worden war. Die Festnahmen erfolgten im Rahmen der Durchsetzungsmaßnahmen und der Luftgrenzkontrolle.

Nach den Informationen in der oben genannten Ausschreibung wird der festgenommene Bürger wegen schwerer Sexualstraftaten angeklagt, die zwischen 2007 und 2008 an einem besonders gefährdeten Opfer verübt wurden. Der Verdächtige befindet sich nun in Gewahrsam der Justizbehörden und wartet auf weitere Verfahrensschritte.

Am Vortag, dem 11. Januar, verhaftete die Polizei einen 20-jährigen Mann wegen des Verdachts auf Fälschung. Die Verdächtigen wurden festgenommen, als sie versuchten, ein Flugzeug zu besteigen, nachdem sie einen gefälschten Reisepass vorgelegt hatten. Die Strafverfolgungsbehörden griffen ein, nachdem sie das vorgelegte Dokument überprüft und das Verhalten des Fluggastes beobachtet hatten.

Nachdem sich bestätigt hatte, dass das vor dem Einsteigen vorgezeigte Dokument gefälscht war, wurde der junge Mann zur Flughafenpolizei begleitet, wo er vorübergehend festgenommen wurde. Diese Situation wurde auch den Justizbehörden mitgeteilt.

Am 9. Januar wurde aufgrund des Europäischen Haftbefehls, der von den Justizbehörden eines EU-Mitgliedstaates veröffentlicht worden war, ein Haftbefehl erlassen. Dieser Haftbefehl bedeutete, dass der Verdächtige wegen Drogenhandels zu einer Haftstrafe von drei Jahren und sechs Monaten verurteilt werden sollte.

Im Anschluss an die Verfahrensschritte wurde der festgenommene Mann vorübergehend beim Comando Metropolitano de Lisboa (COMETLIS) festgehalten und am nächsten Tag den Justizbehörden vorgeführt.

Die PSP bekräftigt in einer Erklärung "ihr Engagement für die Kontrolle der Luftgrenzen, die Sicherheit der Infrastruktur der Zivilluftfahrt und die internationale und europäische justizielle Zusammenarbeit".