Ihr Leben ist geprägt vom Rhythmus der Arbeit, von der Last der Trennung und von den kleinen Routinen, die alles zusammenhalten.

Sie sind beide Fischer, die mit demselben Stück Meer verbunden sind, auch wenn Konflikte sie voneinander trennen. Der Film entfaltet sich über ein Jahr und bleibt nahe am Gewöhnlichen: Netze flicken, langes Schweigen, die Rückkehr an die Küste. Es gibt keine Erzählung, die einen zur Bedeutung drängt; die tägliche Arbeit spricht für sich selbst.

Unter der Regie von Bisan Owda wurde der Film am Eröffnungsabend der Algarve Film Week im Rahmen des Monstrare International Social Film Festival gezeigt.

Free Fish erklärt sich nicht selbst. Stattdessen bittet er um Ihre Aufmerksamkeit. Die Bedeutung baut sich langsam durch Wiederholungen und Stille auf, getragen von der ständigen Präsenz des Meeres. Es ist die Art von Film, die bei einem bleibt, nicht weil er einem sagt, was man fühlen soll, sondern weil er einem Raum gibt, sich mit dem Gesehenen zu beschäftigen, lange nachdem er zu Ende ist.