Im Allgemeinen wird das Programm die Bedingungen in den Gemeinden Almada, Lissabon, Loures und Vila Franca de Xira verbessern.

Die Regierung feierte die Unterzeichnung von Kooperationsprotokollen für die Umsetzung des Programms "Weniger Lärm", das durch den Beschluss des Ministerrats vom 16. März 2025 genehmigt wurde. Die Vereinbarungen wurden zwischen den betroffenen Gemeinden und der Klimaagentur unterzeichnet, die für die Verwaltung des Umweltfonds zuständig ist, über den das Programm finanziert wird.

"Es geht um eine Investition von 10 Millionen Euro, die durch den Umweltfonds abgesichert ist und zwischen 2026 und 2027 umgesetzt werden soll", sagte die Ministerin für Umwelt und Energie, Maria da Graça Carvalho, und fügte hinzu, dass das Programm es den Gemeinden und insbesondere den vom Fluglärm am meisten betroffenen Bewohnern" ermöglichen wird, Maßnahmen an Fassaden, Fenstern und Rahmen von Wohngebäuden durchzuführen, um deren Lebensqualität zu verbessern".

Der Minister betonte auch, dass es sich um ein "einfaches und schnelles Programm" handeln soll und dass "die Einrichtungen des Ministeriums für Umwelt und Energie bereit sind, mit den Gemeinden zusammenzuarbeiten".

Der Minister für Infrastruktur, Miguel Pinto Luz, hob den zusätzlichen Beitrag von ANA hervor: "Es handelt sich um 10 Millionen Euro aus dem Umweltfonds, und zu den 10 Millionen Euro kommen noch 2,5 Millionen Euro von ANA - Aeroportos de Portugal hinzu. Es handelt sich also um eine Verstärkung".

Pinto Luz wies auch auf die Bedeutung der Zusammenarbeit mit den Gemeinden hin: "Das Prinzip der Subsidiarität ist für diese Regierung von größter Bedeutung. Wir wollen, dass die Gemeinden aktive Partner sind."

Die Mittel in Höhe von insgesamt 10 Mio. € werden über zwei Jahre verteilt und sollen die Schalldämmung von Wohngebäuden unterstützen, die durch den vom Flughafen Humberto Delgado verursachten Lärm gefährdet sind.

Die Unterstützung ist für Dauerwohnungen bestimmt, an denen noch keine Maßnahmen zur Verbesserung des Schallschutzes durchgeführt wurden, wobei Gebäude in den am stärksten belasteten Gebieten Vorrang haben.

Die Verteilung der Mittel auf die Gemeinden wurde proportional zur Anzahl der betroffenen Gebäude in jedem Gebiet festgelegt, wobei die von der ANA kartierten Lärmpegel und die vom Nationalen Laboratorium für Bauwesen durchgeführte Untersuchung der Gebäude zugrunde gelegt wurden.