In dem heute im Amtsblatt veröffentlichten Dekret heißt es, dass eine "Arbeitsgruppe eingerichtet wurde, deren Aufgabe es ist, die beste Option und den besten Zeitplan für die Durchführung des Ausbauprojekts des Flughafens Pico zu bewerten und zu beschließen sowie Finanzierungsmöglichkeiten zu finden".
Der Gruppe gehören Francisco Bettencourt, Regionaldirektor für Mobilität und Koordinator der Gruppe, Pedro Azevedo, Regionaldirektor für öffentliche Arbeiten, Bernardo Oliveira, Mitglied des SATA-Verwaltungsrats, und Catarina Manito, Präsidentin des Verwaltungsrats der Vereinigung der Gemeinden der Insel Pico, an.
In der Präambel des Beschlusses heißt es, dass die Erweiterung der Start- und Landebahn des Flugplatzes der Insel Pico ein "legitimer Wunsch der Bevölkerung von Pico ist und eine von der Regionalregierung der Azoren anerkannte Notwendigkeit darstellt".
Der Ausbau der Start- und Landebahn zielt darauf ab, "die Betriebsbedingungen zu verbessern, die Zahl der Annullierungen zu verringern, die kommerzielle Kapazität, die Fracht- und Passagierkapazität sowie die Reichweite der Flugzeuge bei maximalem Startgewicht zu erhöhen", heißt es in dem Beschluss.
In dem Dokument wird daran erinnert, dass eine Vorstudie für den Ausbau der Piste des Flugplatzes Pico Island erstellt und am 11. Oktober 2023 vorgelegt wurde, die zu dem Schluss kam, dass "es notwendig ist, andere Lösungen zu prüfen, um eine größere betriebliche Effizienz bei Anflügen und Landungen zu erreichen".
In der Mitteilung heißt es weiter, dass anschließend eine ergänzende Studie erstellt und am 28. Januar 2025 abgeschlossen wurde. Nach Einholung der Stellungnahmen von SATA Aerodrome Management, SATA Air Açores und Azores Airlines "ist es nun wichtig, die vorgestellten technischen Lösungen zu bewerten und Wege zur Finanzierung dieses Projekts zu finden."
Am 27. Januar kündigte der Präsident der Regierung der Azoren (PSD/CDS-PP/PPM) die Einsetzung einer Arbeitsgruppe an, um "die Ausführung zu planen und Finanzierungsmöglichkeiten zu finden" für den Ausbau des Flughafens der Insel Pico.
Der Beamte erklärte, dass es ohne EU-Gelder "keine Bedingungen für die Realisierung" des Projekts gebe, aber "es gibt Entscheidungskapazitäten für strategische Optionen und Synergien zwischen der regionalen Regierung, der nationalen Macht, den EU-Institutionen und der lokalen Macht", so dass Lösungen gefunden werden können.








