Zusätzlich zu den früheren Sperrungen sind zwei Abschnitte der IC9 in Alcobaça und Vale dos Ovos sowie ein Abschnitt der IC1 in Grândola gesperrt. Weitere Verkehrsbeschränkungen betreffen nach Angaben der Behörden landesweit 77 Nationalstraßen und 66 Gemeindestraßen.

Nach Angaben von SAPO Noticias waren auch der Schienen- und Flussverkehr betroffen.

Das Unwetter hat auch den Zug- und Flussverkehr in mehreren Regionen unterbrochen. Die Fährlinie Transtejo zwischen Cacilhas und Cais do Sodré wurde ebenso eingestellt wie die Verbindungen zwischen Trafaria, Porto Brandão und Belém.

Auf dem Eisenbahnnetz sind die Züge auf mehreren Linien ausgesetzt, darunter:

  • Linha da Beira Baixa: zwischen Entroncamento und Castelo Branco
  • Linha do Oeste
  • Linha do Douro: zwischen Régua und Pocinho
  • Nahverkehrszüge in Coimbra

Auf der Linha do Norte werden die Fernverkehrszüge wegen Überschwemmungen in Alfarelos angehalten, während die Züge der Lissabonner S-Bahn zwischen Alverca und Castanheira do Ribatejo unterbrochen sind. Auf der Linha de Cascais verkehren die Züge zwischen Algés und Oeiras nur auf einem Gleis. Auf der Linha do Sul ist der Verkehr zwischen Ermidas do Sado und Grândola unterbrochen, auf den Fernstrecken wird ein Busersatzverkehr eingerichtet.