Dieser Ansatz, über den Diário de Notícias berichtet, spiegelt den Optimismus wider, mehr Passagiere abfertigen zu können.
Modernisierung der Flughafenprozesse
Die Behörden arbeiten an der Modernisierung und Vereinfachung der Flughafenabläufe.
Sie führen das Einreise-/Ausreisesystem (EES) wieder ein. Dieses System zeichnet automatisch auf, wann Reisende das Land betreten und verlassen.
Die Behörden gehen davon aus, dass es bis zum 10. April vollständig in Betrieb sein wird. Das Innenministerium (MAI) sieht dies als einen positiven Schritt. Das MAI ist der Ansicht, dass neue Technologien und bessere Abläufe das Reisen in Portugal reibungsloser und sicherer machen werden.
Stabiler Backup-Plan
Um das Projekt zum Erfolg zu führen und Probleme zu vermeiden, haben die Beamten einen soliden Notfallplan aufgestellt. Sie konzentrieren sich auf die Aufstockung des Personals. Außerdem setzen sie neue digitale Werkzeuge ein.
Die PSP hat 30 speziell ausgebildete Beamte am Flughafen Lissabon und 15 am Flughafen Faro eingestellt. Damit steht mehr Personal an den Schaltern zur Verfügung. PSP hat auch Selbstbedienungskioske installiert. Passagiere von außerhalb der EU können ihre biometrischen Daten schnell selbst erfassen.
Nutzung der neuen Reise-App
Die Regierung empfiehlt den Reisenden, die neue App Travel to Europe zu nutzen, mit der sie den Einreisefragebogen bis zu 72 Stunden vor der Ankunft ausfüllen können.
Bruno Pereira, Präsident der Nationalen Gewerkschaft der Polizeibeamten(SNOP), sieht darin einen klaren Vorteil. "Durch die Nutzung der App mit den bereits ausgefüllten Daten wird Zeit gespart", erklärt er. Der QR-Code bedeutet, dass die Reisenden an der Grenze nicht dieselben Fragen beantworten müssen. Das beschleunigt den Prozess für alle.
"Gelegentliche Verzögerungen"
Trotz dieser Bemühungen um Verbesserungen gibt es immer noch Probleme mit dem System. Am 24. März zum Beispiel warteten einige Passagiere bis zu vier Stunden.
Das MAI erklärt diese langen Wartezeiten als "gelegentliche Verspätungen". Diese treten während kurzer Perioden mit hohem Verkehrsaufkommen von außerhalb des Schengen-Raums auf. Die Behörden arbeiten nach eigenen Angaben gemeinsam daran, die Auswirkungen zu verringern. Einige Gewerkschaften argumentieren jedoch, dass die Technologie allein die Hauptprobleme nicht lösen kann.
Rui Paiva von der Gewerkschaft des kriminalpolizeilichen Personals der Kriminalpolizei (PJ) warnt, dass "das System, so wie es derzeit eingerichtet ist, nicht funktioniert", weil der Flughafen nur begrenzt ausgelegt ist.
Die SNOP sagt auch, dass die Infrastruktur des Flughafens "strukturell unzureichend" für die steigende Zahl von Nicht-EU-Passagieren ist. Sie argumentieren, dass der Flughafen neben der Einstellung von mehr Beamten und dem Einsatz digitaler Hilfsmittel dringend mehr Serviceschalter benötigt. Er muss auch physisch aufgerüstet werden, um die Rekordzahl von Reisenden zu bewältigen.







