Die Aktualisierung der Unterstützung für die Vorschulerziehung gilt rückwirkend bis September 2025. Dies geht aus einem veröffentlichten Dekret hervor, das vom Bildungsminister Fernando Alexandre und dem Minister für Solidarität und soziale Sicherheit, Rosário Palma Ramalho, unterzeichnet wurde.

Die Erhöhung der finanziellen Unterstützung um 4,7 % bedeutet, dass der Staat künftig 119,06 € pro Kind und Monat für die pädagogische Komponente und 98,76 € pro Kind und Monat für die sozialpädagogische Komponente zahlt.

Das nationale Netz für Vorschulerziehung umfasst öffentliche Schulen und ein Solidaritätsnetz, das zwei Komponenten anbietet: die pädagogische Komponente, die von Erzieherinnen und Erziehern gewährleistet wird, die sich um die pädagogischen Aspekte kümmern, und die sozialpädagogische Komponente, die Familien durch Aktivitäten wie verlängerte Öffnungszeiten oder andere Freizeitaktivitäten unterstützt.

In diesem Schuljahr erhalten Einrichtungen, die Kinder aus sozial schwachen Familien aufnehmen, 49,68 € mehr. Dies ist in den Verordnungen des sozioökonomischen Ausgleichsfonds festgelegt, wie aus dem Erlass im Amtsblatt hervorgeht.

In dem Erlass wird daran erinnert, dass die finanzielle Unterstützung privater Einrichtungen der sozialen Solidarität oder gleichwertiger Einrichtungen für das Programm zum Ausbau der Vorschulerziehung und zum Aufbau von Kapazitäten im Jahr 1998 vereinbart wurde und dass die Beträge seither aktualisiert wurden.

Zu Beginn des Schuljahres hat die Regierung ein Budget von 42,5 Millionen Euro genehmigt, um die Vorschulerziehung durch Kooperationsvereinbarungen mit den Gemeinden zu stärken und das Angebot an Vorschulplätzen zu erweitern.

Die Maßnahme umfasst auch Partnerschaftsvereinbarungen mit privaten, genossenschaftlichen und solidarischen Einrichtungen. Die Idee war, zusätzliche Vorschulplätze für 5.000 Kinder im Alter von drei Jahren zu schaffen, wobei den am stärksten benachteiligten Familien Vorrang eingeräumt werden sollte.

Für die Umsetzung dieses Plans, der die Eröffnung von 200 neuen Vorschulklassen oder die Anpassung bestehender Klassen vorsieht, wurden für die nächsten drei Jahre 42,5 Millionen Euro bereitgestellt. Der Bildungsminister hat zugesichert, dass dieser Finanzrahmen überschritten werden kann, wenn Einrichtungen zur Erweiterung des Angebots in benachteiligten Gebieten zur Verfügung stehen.

Die am stärksten benachteiligten Familien werden Vorrang haben, und das Ziel ist es, das Angebot in den am stärksten benachteiligten Gemeinden, die sich zumeist im Großraum Lissabon befinden, auszubauen.