Dieses System ist so konzipiert, dass bei einer plötzlichen Bremsung eines Fahrzeugs die Rücklichter schnell blinken, anstatt starr zu bleiben, wodurch der nachfolgende Fahrer viel deutlicher auf die Dringlichkeit der Situation hingewiesen wird.
Hauptziel dieser Maßnahme ist die Bekämpfung von Auffahrunfällen, die zu den häufigsten Unfällen auf europäischen Straßen gehören, da der nachfolgende Verkehrsteilnehmer zwischen einer leichten Verlangsamung und einer Vollbremsung unterscheiden kann und so wertvolle Sekunden an Reaktionszeit gewinnt.
Diese neue Verordnung ist Teil eines umfassenderen Bestrebens der EU, menschliches Versagen aufgrund von Ablenkung oder Müdigkeit durch die Einführung von Technologien zu verringern, die in vielen Fällen bereits vorhanden sind und zum Standard werden, anstatt optional zu sein.
So werden neue Autos ab demselben Datum auch mit automatischen Notbremssystemen, Spurhalteassistenten, Müdigkeits- oder Unachtsamkeitswarnungen und dem Intelligenten Geschwindigkeitsassistenten (ISA) ausgestattet sein, der dem Fahrer hilft, die zulässige Höchstgeschwindigkeit einzuhalten. Darüber hinaus werden die Fahrzeuge mit einem Ereignisdatenschreiber ausgestattet sein, der im Falle eines Unfalls Informationen speichert, und sie werden für den künftigen Einbau von Wegfahrsperren auf Alkoholbasis vorbereitet sein.
Nur für Neufahrzeuge
Für Autofahrer in Portugal und im übrigen Europa ist es wichtig zu betonen, dass diese Vorschriften ausschließlich für Neuzulassungen ab Juli 2026 gelten; es besteht keine Verpflichtung, bereits im Verkehr befindliche Fahrzeuge zu ändern oder anzupassen.
Der Übergang wird also schrittweise erfolgen und die natürliche Erneuerung der Fahrzeugflotte begleiten. Auch wenn ein Blinksignal allein einen Unfall nicht verhindern kann, soll die verbesserte visuelle Kommunikation zwischen den Fahrern die Verwirrung in kritischen Momenten verringern und die Straßen sicherer machen, wenn diese Technologien zur Norm im Straßenverkehr werden.








