Nach Angaben des Nationalen Instituts für Statistik(INE) lag die jährliche Veränderungsrate des Kostenindex für den Neubau von Wohnungen (ICCHN) im März mit 5,8 % um 1 Prozentpunkt höher als im Februar und um 2 Prozentpunkte höher als im März 2025.

Im Berichtsmonat stiegen die Materialpreise um 3,7 %, verglichen mit 1,7 % im Februar, und die Arbeitskosten um 8,2 %, 0,3 Prozentpunkte weniger als im Vormonat.

Die Arbeitskosten trugen 3,8 Prozentpunkte (3,9 Prozentpunkte im Vormonat) zur jährlichen Veränderungsrate des ICCHN bei, während die Materialkosten 2,0 Prozentpunkte (0,9 Prozentpunkte im Februar) beitrugen.

Zu den Materialien, die sich am positivsten auf die Gesamtpreisveränderung auswirkten, gehören laut INE "Glas und Spiegel" und "Diesel" mit einem Anstieg von etwa 20 % sowie "Kupferdraht" und "Fliesen und Mosaike" mit einem Anstieg von etwa 15 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Umgekehrt fielen "Bitumen" mit einem Rückgang von etwa 15 % sowie "Klimaanlagen" und "Wärmedämmverbundsysteme für den Außenbereich" mit einem Rückgang von etwa 5 % auf.

Die monatliche Veränderungsrate (im März gegenüber Februar) der ICCHN lag bei 1,3%, 0,2 Prozentpunkte höher als im Vormonat und 0,9 Prozentpunkte über dem März des letzten Jahres.

Zur monatlichen Veränderung trugen die Arbeit 0,2 Prozentpunkte und die Materialpreise 1,1 Prozentpunkte bei (0,3 bzw. 0,8 Prozentpunkte im Februar).

In der veröffentlichten Veröffentlichung revidierte das INE die Veränderungen des ICCHN im Januar und Februar um 0,1 Prozentpunkte auf 3,9% bzw. 4,8% nach oben, was auf die Aufwärtskorrektur der Arbeitskosten um 0,1 und 0,3 Prozentpunkte in derselben Reihenfolge zurückzuführen ist.