"Wie im Vormonat ist die Beschleunigung des VPI [Verbraucherpreisindex] hauptsächlich auf den Anstieg der Kraftstoffpreise zurückzuführen", erklärt das Statistikamt, das damit den Wert der Ende letzten Monats veröffentlichten vorläufigen Schätzung nach unten korrigierte.
Die Abwärtskorrektur von 0,1 Prozentpunkten gegenüber der Schätzung ist nach Angaben des INE auf eine Anpassung "von nur 0,01 Prozentpunkten" zurückzuführen. Auf zwei Dezimalstellen gerundet sank der VPI somit von 3,36% in der Schätzung auf 3,35% im endgültigen Wert.
Im April stieg der Index für Energieerzeugnisse von 5,7 % im Vormonat auf 11,7 %, während der Index für unverarbeitete Nahrungsmittel von 6,4 % im März auf 7,4 % anstieg.
Der zugrundeliegende Inflationsindikator, der unverarbeitete Nahrungsmittel und Energieerzeugnisse ausschließt, stieg im Jahresvergleich um 2,2 %, gegenüber 2,0 % im März.
Im April stieg der VPI im Vergleich zum März um 1,3 %, gegenüber 2,0 % im Vormonat und 0,7 % im Vorjahresmonat.
In den letzten 12 Monaten wies dieser Indikator eine durchschnittliche Veränderung von 2,4 % auf, das sind 0,1 Prozentpunkte mehr als in den 12 Monaten bis März (2,3 %).
Der harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI), der einen Vergleich zwischen den verschiedenen Ländern der Europäischen Union (EU) ermöglicht, stieg im April im Jahresvergleich um 3,3 %, gegenüber 2,7 % im Vormonat und 0,3 Prozentpunkte über der Eurostat-Schätzung für die Eurozone.
Ohne unverarbeitete Nahrungsmittel und Energieerzeugnisse stieg der HVPI im April um 2,3%, verglichen mit 2,0% im März und 2,1% in der Eurozone.
Die monatliche Veränderung dieses Indikators betrug 1,9 % und lag damit unter dem Wert des Vormonats von 2,3 %, aber über dem Wert des Vorjahresmonats von 1,3 %, wobei die durchschnittliche Veränderung über die letzten 12 Monate 2,3 % betrug (2,2 % im Vormonat).






