Die vom Unternehmen analysierten Zahlen zeigen, dass der Bestand an auf dem Markt befindlichen Wohnimmobilien im ersten Quartal 2026 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 14 Prozent zurückgegangen ist. Dieser Rückgang verdeutlicht den zunehmenden Druck auf den Wohnungsmarkt des Landes, wo steigendes Käuferinteresse und begrenzte Neubauten die Preise weiter in die Höhe treiben.

Bezirkshauptstädte

Das Wohnungsangebot ging in 18 der 20 untersuchten Bezirke und autonomen Regionen zurück. Nur in Santarém und Vila Real stieg das Angebot an zum Verkauf stehenden Wohnungen um 2 Prozent bzw. 1 Prozent.

Den stärksten Rückgang verzeichnete Faro, wo der Wohnungsbestand im Vergleich zum Vorjahr um 38 Prozent sank, während in Porto das Angebot um 25 Prozent zurückging. Portalegre folgte mit einem Rückgang von 31 Prozent, während Funchal einen Rückgang von 26 Prozent verzeichnete.

Weitere Großstädte, die einen bemerkenswerten Rückgang verzeichneten, waren Évora (-21 Prozent), Coimbra (-16 Prozent), Aveiro (-15 Prozent), Castelo Branco (-15 Prozent), Braga (-13 Prozent) und Lissabon (-13 Prozent).

Moderatere Rückgänge wurden in Leiria (-11 Prozent), Setúbal (-10 Prozent), Ponta Delgada (-8 Prozent), Viseu (-8 Prozent), Guarda (-7 Prozent), Bragança (-6 Prozent), Viana do Castelo (-4 Prozent) und Beja (-3 Prozent) verzeichnet, was den breiten Charakter der Verlangsamung des Wohnungsangebots im ganzen Land unterstreicht.

Moderatere Rückgänge wurden in Leiria (-11%), Setúbal (-10%), Ponta Delgada (-8%), Viseu (-8%), Guarda (-7%), Bragança (-6%), Viana do Castelo (-4%) und Beja (-3%) verzeichnet, was den breiten Charakter der Abschwächung des Wohnungsangebots im ganzen Land unterstreicht.

Landesweiter Bestand

Auf der Ebene der Bezirke und Inseln meldeten fast alle untersuchten Regionen ebenfalls einen Rückgang der zum Kauf angebotenen Wohnungen. Die einzige Ausnahme bildete Vila Real, wo das Angebot um 5 Prozent zunahm.

Die stärksten regionalen Rückgänge waren in Faro und Portalegre zu verzeichnen (jeweils -19 %), gefolgt von Aveiro (-17 %), Coimbra (-16 %), Leiria (-16 %), Porto (-16 %), Madeira (16 %) und Évora (-15 %).

Braga verzeichnete einen Rückgang von 13 %, während Lissabon, Santarém und Setúbal jeweils einen Rückgang von 12 % verbuchten. In Brangaça sank das Angebot um 11 Prozent, kleinere Rückgänge wurden in Guarda (-7 Prozent), Beja (-6 Prozent), Castelo Branco (-6 Prozent), Viana do Castelo (-6 Prozent), Viseu (-4 Prozent) und der Insel São Miguel (-3 Prozent) gemeldet.

Anhaltendes Ungleichgewicht

Die Zahlen verstärken die Besorgnis über den chronischen Wohnungsmangel in Portugal, da das langsame Tempo des Neubaus die Nachfrage von in- und ausländischen Käufern nicht befriedigen kann.

Diese Daten wurden von idealista/data, der Immobilienanalyseabteilung des Unternehmens, zusammengestellt, die Marktinformationen und Bewertungsdienste in Portugal, Spanien und Italien anbietet und dabei eine Kombination aus eigenen, öffentlichen und privaten Datensätzen verwendet.