Die Eigentümer der betroffenen Flächen können zwischen 1.000 und 1.500 Euro pro gerodetem Hektar erhalten. Das Programm zielt in erster Linie darauf ab, die erhöhte Gefahr von Waldbränden zu verringern und die Ausbreitung von Schädlingen einzudämmen, die sich aus der Anhäufung von Biomasse und umgestürzten Bäumen ergeben.
Die Maßnahme, für die insgesamt 40 Millionen Euro aus dem Umweltfonds bereitgestellt werden, zielt darauf ab, die Sicherheit und Widerstandsfähigkeit des Gebiets rasch wiederherzustellen.
Die Ministerin für Umwelt und Energie, Maria da Graça Carvalho, bestätigte, dass das Verfahren für den Zugang zu den Mitteln erheblich gestrafft wurde, um sicherzustellen, dass die Mittel die 22 betroffenen Gemeinden so schnell wie möglich erreichen.
Im Gegensatz zu den traditionellen Subventionsmodellen müssen die Eigentümer der beschädigten Grundstücke keine Rechnungen, Quittungen oder andere Belege für die vertraglichen Ausgaben im Zusammenhang mit den Reinigungsarbeiten vorlegen.
Die Exekutive hat festgelegt, dass die Antragsteller lediglich einen visuellen Nachweis der durchgeführten Arbeiten vorlegen müssen, indem sie ein Foto des geräumten Grundstücks einreichen, um die Förderfähigkeit zu bestätigen.
Die Gelder werden über die lokalen Behörden verteilt, die die Situationen prüfen und die Gelder direkt an die Eigentümer überweisen, und zwar im Verhältnis zu der Fläche, die geräumt wurde.
Die Gemeinde Leiria ist diejenige, die am meisten von der Maßnahme profitiert und aufgrund der Schwere der in ihrem Gebiet festgestellten Auswirkungen mehr als 13 Millionen Euro erhält.
Nach Leiria folgen die Gemeinden Alcobaça, Ourém, Marinha Grande, Sertã und Proença-a-Nova auf der Liste der Gemeinden mit Haushaltspriorität und erheblichen Mitteln.
Grundstückseigentümer, die Schäden melden und diese außerordentliche Subvention in Anspruch nehmen möchten, können dies digital über die offizielle Website des Umweltfonds oder direkt bei der Gemeindeverwaltung der Gemeinde, in der sich das Grundstück befindet, tun.
Die formelle Frist für die Einreichung von Anträgen läuft bereits und endet am 29. Juni um 18 Uhr. Die Aufsichtsbehörde hat außerdem spezielle Kanäle zur Klärung technischer Fragen eingerichtet, über die sich die Bürgerinnen und Bürger direkt an die Unterstützungsteams des Umweltfonds wenden können, um die Abwicklung der Verfahren zu beschleunigen.






