Das statistische Amt der EU schätzt, dass die durchschnittlichen Arbeitskosten pro Stunde in diesem Jahr in der gesamten Europäischen Union 34,90 € erreichten und innerhalb der Eurozone auf 38,20 € stiegen, während sie in Portugal mit 19,40 € pro Stunde fast halb so hoch waren.
Bulgarien verzeichnete mit 12 € pro Stunde die niedrigsten Arbeitskosten, gefolgt von Rumänien (13,60 €) und Ungarn (15,70 €), während Luxemburg mit 56,80 € die höchsten meldete, gefolgt von Dänemark (51,70 €) und den Niederlanden (47,90 €).
Die Arbeitskosten umfassen sowohl die an die Arbeitnehmer gezahlten Löhne und Gehälter als auch die Lohnnebenkosten wie die Sozialversicherungsbeiträge der Arbeitgeber.
EU-weit machten die Lohnnebenkosten im vergangenen Jahr 24,8 Prozent der gesamten Arbeitskosten aus, in der Eurozone lag der Anteil mit 25,6 Prozent etwas höher. Den geringsten Anteil an den Lohnnebenkosten verzeichnete Rumänien mit 4,8 Prozent, gefolgt von Litauen (5,5 Prozent) und Malta (5,8 Prozent), während Frankreich mit 32,3 Prozent vor Schweden (31,7 Prozent) und der Slowakei (28,6 Prozent) den höchsten Anteil aufwies.
Im Vergleich zu 2024 stiegen die Arbeitskosten pro Stunde in der EU um 4,1 Prozent und in der Eurozone um 3,8 Prozent.
Unter den Ländern der Eurozone war Malta das einzige Land, das einen leichten Rückgang der Arbeitskosten um 0,5 Prozent verzeichnete, während die stärksten jährlichen Anstiege in Bulgarien (+13,1 Prozent), Kroatien (+11,6 Prozent), Slowenien (+9,3 Prozent) und Litauen (+9,2 Prozent) zu verzeichnen waren.
Frankreich verzeichnete mit 2 Prozent einen der geringsten Zuwächse, gefolgt von Italien mit 3,2 Prozent, während Spanien, Zypern und Luxemburg jeweils ein Wachstum von 3,5 Prozent meldeten.
Außerhalb der Eurozone stiegen die in Landeswährung gemessenen Arbeitskosten ebenfalls in allen EU-Ländern, wobei Rumänien mit 10,6 Prozent den stärksten Anstieg verzeichnete, gefolgt von Ungarn (+8,9 Prozent) und Polen (+8,8 Prozent), während Dänemark mit einem Anstieg der Arbeitskosten um 3 Prozent den geringsten Zuwachs aufwies.





