In einer Präsentation der Ergebnisse einer Umfrage zur Bewertung der Ostersaison 2026 und zur Vorhersage des Sommers 2026 berichtete der portugiesische Hotelverband(AHP), dass seine Mitglieder weniger zuversichtlich sind als im Jahr 2025.
Cristina Siza Vieira, geschäftsführende Vizepräsidentin des AHP, sagte, dass der Inlandsmarkt auf 68 % gesunken sei, 10 Punkte weniger als 2025, während Spanien und die USA ebenfalls rückläufig seien.
Die AHP stellte fest, dass das durchschnittliche Vertrauen der Hoteliers in den nationalen Tourismus für 2026 auf 6,8 (von 7,4 im Januar, auf einer Skala von 1 bis 10) fiel. Der Rückgang erstreckt sich auf alle Regionen mit Ausnahme des Westens und des Tajo-Tals und ist auf den Azoren (von 7,1 auf 6) und in der Zentralregion am stärksten ausgeprägt.
Laut Cristina Siza Vieira herrscht im Vergleich zum Januar 2026 ein "größerer Pessimismus" im nationalen Tourismus und eine "deutliche Verlangsamung des Vertrauensniveaus für den Sommer 2026 aufgrund der geopolitischen Instabilität".
Der Verbandschef wies darauf hin, dass die Umfrage am 17. Mai abgeschlossen wurde und dass sich die Stimmung der Hoteliers angesichts der unbeständigen Lage bereits geändert haben könnte.
Auf die Frage, ob es in Portugal zu Preissenkungen kommen könnte, sagte Cristina Siza Vieira angesichts von Berichten über einen ähnlichen Trend in Spanien, dies sei noch "sehr ungewiss".
Insgesamt seien die Aussichten der Hoteliers ausgesprochen pessimistisch und sie rechneten im Sommer 2026 mit einem deutlichen Rückgang im Vergleich zu 2025, schloss sie.
Hinsichtlich der Osterbilanz geben die Umfrageergebnisse eine "Warnung" für den Großraum Lissabon aus, betonte der Vizepräsident des AHP (Portugiesischer Hotelverband).
Dem Verband zufolge gibt es "Anzeichen für Druck" in dieser Region, in der der RevPAR (Umsatz pro verfügbarem Zimmer) nur auf Kosten des Durchschnittspreises (-6 %) stabil blieb.
Am Osterwochenende, vom 3. bis 5. April, "verzeichnete die nationale Hotellerie eine durchschnittliche Auslastung von 77 %, zwei Prozentpunkte mehr als die 75 % im Jahr 2025, aber der Durchschnittspreis fiel auf 143 €, zwei Euro weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Der RevPAR in der Hotellerie lag landesweit bei 110 Euro, ein Euro mehr als im Vergleichszeitraum", so die AHP.







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