Die Exekutive stuft dieses Projekt am Fluss Mondego als strategische nationale Investition ein, da es entscheidende Funktionen erfüllt: die Sicherstellung der Wasserversorgung für die lokale Bevölkerung, die Erzeugung und Speicherung von Energie sowie die Stärkung der Hochwasserschutzkapazitäten im Unterlauf des Mondego.
Bedeutung des Projekts
Bei einer Rede in Gouveia hob die Ministerin für Umwelt und Energie, Maria da Graça Carvalho, die Bedeutung des Projekts hervor und wies darauf hin, dass das Geschäftsmodell darauf abzielt, ausschließlich private Investitionen anzuziehen, wobei die geschätzten Kosten je nach endgültiger installierter Leistung zwischen 400 und 500 Millionen Euro liegen.
Technische Details
Nach den von José Pimenta Machado, dem Leiter der portugiesischen Umweltbehörde (APA), vorgestellten technischen Details wird die künftige Infrastruktur über eine Mindestleistung von 40 MW und einen Vollspeicherstand von 300 Metern verfügen.
Das Ausschreibungsverfahren sieht eine Frist von 270 Tagen für die Einreichung von Angeboten durch potenzielle Bieter vor, gefolgt von einem Zeitraum von 60 Monaten für die Vorlage des Vorschlags zur Festlegung des Leistungsumfangs und der entsprechenden Umweltverträglichkeitsprüfung sowie 18 Monaten für die Erstellung der Vorstudie.
Technischer Zeitplan
Obwohl der vorläufige technische Zeitplan der APA einen Zeithorizont von 12 Jahren mit Fertigstellung im Jahr 2038 vorsieht, plädiert die Aufsichtsbehörde dafür, den Prozess auf acht Jahre zu verkürzen und das Jahr 2034 als Zieldatum festzulegen, vorausgesetzt, alle Phasen verlaufen ohne administrative oder umweltbedingte Verzögerungen.
Das Vergabemodell basiert auf der Auswahl des wirtschaftlich günstigsten Angebots, wobei der höchsten finanziellen Rendite Vorrang eingeräumt wird, ohne dass ein Mindestpreis festgelegt wird, und wird durch einen garantierten Netzanschluss sowie Ausgleichsmechanismen in Verbindung mit Speicherkapazitäten ergänzt.
Keine Kosten für die Staatskasse
Maria da Graça Carvalho betonte, dass das Projekt keine Kosten für die Staatskasse mit sich bringen würde, und hob die Bedeutung des Zusammenwirkens zwischen der lokalen Bevölkerung und den kommunalen Entscheidungsträgern für den Erfolg des Projekts hervor.
Sollte die Ausschreibung keine Angebote einbringen, wird der Staat das Projekt nicht direkt übernehmen, ist jedoch weiterhin zuversichtlich, dass großes Interesse seitens der Privatwirtschaft an einer Initiative besteht, die als entscheidend für die Wasserversorgungssicherheit und die energetische Verwertung des Staatsgebiets angesehen wird.








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