Im Vergleich zum gleichen Quartal 2019, zwischen April und Mai, ging die Beschäftigung in der Eurozone um 3,1 Prozent und in der EU um 2,9 Prozent zurück, nachdem sie in den ersten drei Monaten des Jahres in beiden um 0,4 Prozent gestiegen war, was den stärksten Rückgang seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 1995 darstellt.

Die Zahl der Erwerbstätigen sank im Vergleich zum ersten Quartal in der Eurozone um 2,9 Prozent und in der EU um 2,7 Prozent, was weitere Höchststände gegenüber dem Vorquartal bedeutet und den bereits zwischen Januar und März gemeldeten Rückgang des Indikators (0,3 Prozent in der Eurozone und 0,2 Prozent in der EU) noch verschärft hat.

Die größten Rückgänge verzeichneten Spanien (-7,6 Prozent), Ungarn (-5,6 Prozent), Österreich (-4,0 Prozent), Irland (-3,9 Prozent) sowie Portugal, Italien und Estland (jeweils -3,6 Prozent), wobei Malta mit 4,2 Prozent den einzigen Beschäftigungsanstieg im Jahresvergleich verzeichnete.

Im Vergleich zum ersten Quartal stieg die Beschäftigungsquote nur in Malta (0,6 Prozent), wobei die stärksten Rückgänge in Spanien (-7,5 Prozent), Irland (-6,1 Prozent), Ungarn (-5,3 Prozent) und Estland (-5,1 Prozent) zu verzeichnen waren.

In Portugal ging die Beschäftigung im Vergleich zum ersten Quartal um 3,4 Prozent zurück.

Portugal verzeichnete den drittgrößten Rückgang der geleisteten Arbeitsstunden gegenüber dem Vorjahr (-22,6 Prozent), nach Griechenland (-29,8 Prozent) und Spanien (-24,6 Prozent).