Gesundheitsbehörde erhielt von März - Juni über 28.000 Beschwerden

in Nachrichten · 25-10-2020 18:00:00 · 0 Kommentare

Die Gesundheitsaufsichtsbehörde erhielt zwischen März und Juni mehr als 28.000 Beschwerden über Dienstleistungen, die während der durch die Covid-19-Pandemie verursachten Notfallperiode erbracht wurden.

Im Semesterbericht über das Beschwerdemanagementsystem der Gesundheitsbehörde (ERS) wurden von den 28.437 eingegangenen Fällen 4.109 identifiziert, die direkt oder indirekt mit der Pandemie und dem Thema "Covid-19" zusammenhängen. Die am häufigsten diskutierten Themen waren Abrechnungen im Zusammenhang mit persönlicher Schutzausrüstung und Hygiene in Einrichtungen (1.563), von den Anbietern nicht ergriffene Maßnahmen zur Infektionskontrolle (722), Zugang (Verschiebung, Verweigerung, Überweisung) zur Gesundheitsversorgung (641) und Informationsasymmetrie (598).

Was die monatliche Verteilung der eingegangenen Fälle betrifft, so erreichten 8.360 im März, 5.764 im April, 7.055 im Mai und 7.258 im Juni die Aufsichtsbehörde.

"Nutzerorientiert", "Zugang zur Gesundheitsversorgung" und "Gesundheitsversorgung und Patientensicherheit" waren die Themen, die in Beschwerden über die in diesem Jahr erbrachten Dienstleistungen am häufigsten genannt wurden.

Was die Themen anbelangt, so ist das Thema "Covid-19" mit allen Themen verbunden, die für die Klassifizierung der beim ERS eingegangenen Fälle zur Verfügung stehen, aber der größte Umfang entfällt auf "nutzerorientiert" und "finanzielle Fragen".

Dem Bericht zufolge wurde im Thema "Fokus auf den Benutzer" das Recht auf eine Behandlung mit geeigneten Mitteln, menschlich, prompt, korrekt und respektvoll, mit 45,9 Prozent der Hinweise am häufigsten angesprochen.

Danach folgen nach den Angaben der Aufsichtsbehörde die "Feinheit/Urbanität des Personals" (34 Prozent) und das "Recht auf Zugang zur klinischen Akte/Gesundheitsinformation" (9,5 Prozent).

Dem Bericht zufolge erhielt die ERS in der ersten Jahreshälfte insgesamt 46.757 Fälle, von denen 41.300 Beschwerden, 4.663 Komplimente, 645 Anregungen und 149 gemischte Klassifizierungsverfahren betrafen.

Ähnlich wie bei den Optionen zur Klassifizierung der Fälle als "Beschwerde", "Kompliment" und/oder "Vorschlag" erlaubt das System auch die Auswahl von mehr als einem Thema für jede Beschwerde und, innerhalb jedes Themas, mehr als ein spezifisches Thema.

Innerhalb des Themas "Finanzfragen" war das am häufigsten erwähnte Thema die übermäßige/missbräuchliche Rechnungsstellung, mit 36,1 Prozent der Nennungen, heißt es im Bericht.

Laut ERS ist einerseits ein systematischer Rückgang bei einem der am häufigsten genannten Themen in den Prozessen (Wartezeiten) zu verzeichnen, und andererseits haben die Prozesse, die "finanzielle Fragen" betreffen, zugenommen, insbesondere im Monat Mai.

"Dieser Anstieg stand in direktem Zusammenhang mit dem Thema "Covid-19", insbesondere in Bezug auf die Verwendung von persönlicher Schutzausrüstung (PSA) in Einrichtungen des privaten und sozialen Sektors", heißt es in dem Dokument.


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