Stadler und CP unterzeichnen Vertrag für 22 Regionalzüge

in Unternehmen · 30-10-2020 01:00:00 · 0 Kommentare
Stadler und CP unterzeichnen Vertrag für 22 Regionalzüge

Der öffentliche portugiesische Bahnbetreiber CP (Comboios de Portugal) und Stadler haben einen Vertrag über den Kauf von 22 Regionalzügen im Wert von rund 158 Millionen Euro unterzeichnet.

Stadler und CP unterzeichneten einen Vertrag über die Anschaffung von 10 elektrischen Triebwagen ("UME") und 12 bimodalen Einheiten ("UMB"), der auch den Wartungsdienst für einen Zeitraum von mindestens 4 Jahren umfasst. Dieser Vertrag, der die Erneuerung der Regionalzugflotte der CP ermöglicht, ist Teil des Plans des portugiesischen Betreibers zur Erneuerung.

Um auf nicht elektrifizierten Strecken verkehren zu können, verfügt der FLIRT UMB über ein Leistungsmodul oder "Power Car", in dem ein dieselelektrisches Traktionssystem untergebracht ist. Es ist so konzipiert, dass es in Zukunft eine einfache Umrüstung von bimodalen auf elektrische Triebwagen ermöglicht und dass je nach Bedarf des Betreibers Dieselmotoren ersetzt oder durch Batterien ergänzt werden können.

Die FLIRT-Triebwagen erlauben dank ihres modularen Konzepts eine Optimierung ihrer Innenkonfiguration, um einen bequemen, zugänglichen, zusammenhängenden, effizienten und umweltfreundlichen Transport zu ermöglichen. Besonderen Wert legte Stadler auf die Optimierung der Zugänglichkeit der Fahrzeuge, um allen Fahrgästen, auch solchen mit eingeschränkter Mobilität, den ungehinderten Zugang von Bahnsteigen mit unterschiedlichen Höhen zu ermöglichen. Es ist auch möglich, Verkaufsautomaten an Bord zu haben, um den Fahrgästen mehr Komfort zu bieten.

Ansgar Brockmeyer, Executive Vice President of Commercial and Marketing der Stadler Group, sagte: "Wir sind sehr stolz darauf, dass FLIRTs für die Erneuerung der Regionalzugflotte ausgewählt wurden. Ich bin sicher, dass die portugiesischen Benutzer die in diesen Fahrzeugen eingebaute hochmoderne Bahntechnik schätzen werden, wie es bereits Millionen von Menschen unter anderem in der Schweiz, Deutschland und den Niederlanden tun. Der portugiesische Markt ist für Stadler äusserst wichtig, und wir wollen zur Revitalisierung der nationalen Bahnindustrie beitragen".


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