Das Projekt, das durch einen am 3. September im Diário da República veröffentlichten Erlass genehmigt wurde, wird im Rahmen des Recovery and Resilience Plan (PRR) finanziert.
Dem Erlass zufolge hat das Gesundheitsministerium die lokale Gesundheitseinheit des Westens(ULS do Oeste) ermächtigt, die Mittel für die neue Intensivstation schrittweise zuzuweisen, während das lang erwartete neue Krankenhaus für die Region Oeste noch aussteht. Die Mittel werden auf die Jahre 2025 (576.000 €) und 2026 (854.000 €) aufgeteilt, zuzüglich Mehrwertsteuer.
Das Projekt ist seit 2021 im Nationalen Netzwerk für Krankenhausspezialitäten und Intensivpflege enthalten, dem Jahr, in dem das Parlament Empfehlungen für seine dringende Einrichtung verabschiedete. Während der Covid-19-Pandemie hatten die Krankenhäuser von Caldas da Rainha, Torres Vedras und Peniche erhebliche Probleme, da es in der Region keine Intensivstation gab und die Patienten häufig nach Lissabon verlegt werden mussten.
Es wird erwartet, dass die neue Abteilung die Krankenhauskapazitäten im gesamten Oeste, einer Region mit stetig wachsender Bevölkerung, stärkt und gleichzeitig die Krankenhäuser im Zentrum Lissabons entlastet, indem die Zahl der Verlegungen verringert wird.
Elsa Baião, Vorstandsvorsitzende des ULS do Oeste, erklärte, dass weitere Einzelheiten zu dem Projekt zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben werden.
Das ULS do Oeste vereint das Krankenhauszentrum Oeste, zu dem die Krankenhäuser von Caldas da Rainha und Peniche (Bezirk Leiria) und Torres Vedras (Bezirk Lissabon) gehören, sowie die Gesundheitszentren Oeste Norte und Oeste Sul. Insgesamt werden acht Gemeinden mit einer Gesamtbevölkerung von 242.000 Einwohnern versorgt, wie aus den Zahlen des Nationalen Statistikinstituts(INE) für 2024 hervorgeht.
Das ICU-Projekt gilt als entscheidender Schritt zur Deckung des lokalen Bedarfs an medizinischer Versorgung und zur Verbesserung der Notfallkapazitäten in der Region.







