Dies ist jedoch nicht der einzige Weg, den es gibt.
In den letzten Jahren hat ein weiterer Weg die Aufmerksamkeit von Unternehmern, Führungskräften und international mobilen Fachkräften auf sich gezogen. Das als HQA-Visum (Highly Qualified Activity) bekannte Programm hat sich stiller entwickelt als das Goldene Visum, taucht aber immer häufiger in Gesprächen mit Personen auf, die Portugal als langfristigen Standort erkunden.
Für das richtige Profil kann es eine glaubwürdige Alternative darstellen. Die interessantere Frage für viele Antragsteller ist, wie es sich in der Praxis im Vergleich zum Goldenen Visum verhält, insbesondere in Bezug auf die Höhe der Investitionen, die Flexibilität des Aufenthalts und den Weg zur portugiesischen Staatsbürgerschaft. Unser bewährter Partner.
Eine andere Art von Residenzprogramm
Das HQA-Visum wurde mit einer anderen Zielsetzung als herkömmliche Aufenthaltsprogramme für Investoren entwickelt. Anstatt sich ausschließlich auf Kapitalinvestitionen zu konzentrieren, zielt es darauf ab, Personen anzuziehen, die einen Beitrag zu Portugals Forschungs-, Technologie- und Innovationssektor leisten können.
In der Praxis arbeiten die Bewerber in der Regel mit portugiesischen Universitäten, Forschungseinrichtungen oder Innovationsprogrammen zusammen, während sie ein Projekt oder eine Geschäftsinitiative mit Bezug zum Land entwickeln. Mit dieser Struktur soll internationales Fachwissen mit dem akademischen und unternehmerischen Ökosystem Portugals kombiniert werden.
Auch die Investitionsschwelle ist unterschiedlich. Während für das Goldene Visum in der Regel eine Investition von 500 000 EUR über regulierte Fonds erforderlich ist, beginnt die HQA-Route oft bei etwa 170 000 EUR, je nach Struktur des Programms und des betreffenden Projekts.
Für viele Antragsteller ist dieser Unterschied der erste Grund, die Route in Betracht zu ziehen.
Für wen das Programm gedacht ist
Das HQA-Visum zieht in der Regel Personen an, die bereits in Bereichen wie Technologie, Unternehmertum, Innovation oder forschungsorientierten Branchen tätig sind. Gründer, die neue Unternehmen aufbauen, Fachleute, die in spezialisierten Sektoren arbeiten, und Führungskräfte, die eine europäische Basis suchen, sind typische Profile.
Da das Programm an wissensbasierte Initiativen gebunden ist, wird es in der Regel durch Partnerschaften mit portugiesischen akademischen Einrichtungen, Gründerzentren oder Forschungsorganisationen strukturiert. Diese Kooperationen sind Teil eines umfassenderen nationalen Ziels: internationales Fachwissen und neue Ideen in die portugiesische Wirtschaft zu bringen.
Dieses Modell unterscheidet sich von den herkömmlichen Investitionsvisa, steht aber in engem Zusammenhang mit dem Bestreben Portugals, sich als Drehscheibe für Innovation und Technologie zu positionieren.
Eine Aufenthaltsgenehmigung, die zur Staatsbürgerschaft führen kann
Obwohl das HQA-Visum anders funktioniert als das Goldene Visum, kann das langfristige Ergebnis ähnlich sein. Erfolgreiche Antragsteller erhalten einen legalen Wohnsitz in Portugal und können nach fünf Jahren Aufenthalt die portugiesische Staatsbürgerschaft beantragen, sofern die üblichen rechtlichen Voraussetzungen erfüllt sind.
Für international mobile Fachkräfte ist diese Kombination aus Aufenthaltsrecht, europäischer Mobilität und langfristiger Wahlmöglichkeit oft der entscheidende Anreiz.
Wer abwägt, ob das HQA-Visum oder das Goldene Visum für seine Situation besser geeignet ist, kann hier eine direkte Beratung anfordern: Termin buchen
Erfahren Sie mehr im kommenden Webinar
Für alle, die sich mit dem Gedanken tragen, 2026 nach Portugal zu gehen, wird es immer wichtiger zu verstehen, wie die verschiedenen Möglichkeiten der Aufenthaltsgenehmigung in der Praxis funktionieren. Am Donnerstag, den 12. März um 17.00 Uhr portugiesischer Zeit findet ein Live-Webinar mit einem unserer zugelassenen Partner statt, das einen detaillierten Überblick über die aktuelle Aufenthaltslandschaft gibt und worauf potenzielle Bewerber achten sollten.
- Der Vergleich zwischen HQA und Goldenem Visum
- AIMAs verbesserte Bearbeitungsfristen und was das für Antragsteller bedeutet
- Regeln zum Familiennachzug und Planungsmöglichkeiten
- Wichtige steuerliche Überlegungen, einschließlich der Entwicklungen rund um NHR 2.0
Das Webinar wird auch eine Fragerunde beinhalten , in der die Teilnehmer ihre Fragen direkt stellen können.
Um sich für das Webinar zu registrieren, klicken Sie hier: Hier anmelden




