Campo Pequeno ist eine der ersten U-Bahn-Stationen in Lissabon. Sie befindet sich direkt unter dem gleichnamigen Platz und seiner berühmten Stierkampfarena. Diese Station zeichnet sich durch die Kunst an den Wänden aus, die etwas Leben in den unterirdischen Raum bringt.

Er wurde 1959 eröffnet, und der Architekt des Bahnhofs war Falcão e Cunha. Die Fliesen wurden von Maria Keil entworfen, die auch an vielen anderen U-Bahnhöfen der Stadt gearbeitet hat.

Francisco Simões ist für die riesigen Figuren in dieser Station verantwortlich. Er verwendete Marmor, um Menschen aus dem ländlichen Portugal, meist Frauen, darzustellen und so die Verbindung zwischen den Pendlern in der Stadt und dem Rest des Landes herzustellen.

Der Bahnhof Campo Pequeno ist ein weiteres großartiges Beispiel dafür, wie Lissabon die Kunst nutzt, um das Reisen in eine Kunstausstellung für alle Interessierten zu verwandeln. Sind Ihnen die Statuen in Campo Pequeno schon aufgefallen? Was ist Ihr Lieblingskunstwerk in der Metrostation?