Der Bürgermeister von Albufeira, Rui Cristina (Partei „Chega“), erklärte, dass der Kauf der Fahrzeuge aus EU-Mitteln im Rahmen einer Vereinbarung finanziert werde, die von der zentralen Beschaffungsstelle des Gemeindeverbands der Algarve unterzeichnet wurde und deren Genehmigung durch den Rechnungshof noch ausstehe.
Die Gesamtinvestition in Höhe von 912.660 Euro umfasst den Kauf eines leichten Waldbrandbekämpfungsfahrzeugs (VLCI-F), eines leichten Fahrzeugs zur Bekämpfung von Bränden in ländlichen Gebieten (VLCI-R), eines Waldbrandbekämpfungsfahrzeugs (VFCI) sowie eines taktischen Waldbrandbekämpfungspanzers (VTTF).
„Diese Fahrzeuge sind unerlässlich, um die Einsatz- und Reaktionsfähigkeit der Freiwilligen Feuerwehr von Albufeira bei Bränden im ländlichen Raum zu stärken – eine Geißel, die in den letzten Jahren leider immer häufiger auftritt“, betonte er.
Laut Rui Cristina wird die Gemeinde der Feuerwehr in diesem Jahr zusätzlich zu den Fahrzeugen „ein Finanzpaket von mehr als 700.000 Euro sowie weitere Mittel aus Kooperationsvereinbarungen zur Verfügung stellen, denn die Feuerwehrleute sind es, die in den entscheidenden Momenten Hilfe leisten.“
Der stellvertretende Leiter der Freiwilligen Feuerwehr von Albufeira, Milton Rodrigues, erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur Lusa, dass die neuen Fahrzeuge „es uns ermöglichen, unsere Einsatzkapazitäten bei der Bekämpfung von Waldbränden zu erhöhen, und somit einen wertvollen Beitrag zur Erneuerung des Fuhrparks leisten“.
„Unsere Flotte ist in die Jahre gekommen, und diese Fahrzeuge, die für den Geländeeinsatz ausgerüstet sind, ermöglichen zudem eine Senkung der Wartungskosten“, betonte er.
Laut Milton Rodrigues ist eines der Fahrzeuge „mit einer städtischen Komponente ausgestattet und kann gleichzeitig in Übergangsgebieten zwischen Stadt und Land eingesetzt werden, in denen es einige Wohnhäuser gibt, was eine bisher nicht vorhandene Einsatzautonomie ermöglicht.“
Die Feuerwehr von Albufeira verfügt derzeit über einen Fuhrpark von 35 Einsatzfahrzeugen, darunter Rettungswagen, Krankentransporter, Begleitfahrzeuge, Löschfahrzeuge und Bergungsfahrzeuge.
Nach Angaben des Einsatzleiters besteht das Personal aus etwa 120 Einsatzkräften, von denen 60 Fachkräfte sind.
„Dabei handelt es sich um Fachkräfte, die auf medizinische Notfälle, Erstversorgungsteams und ländliche Feuerwehreinheiten spezialisiert sind; dieses System steht im Sommer in Bereitschaft“, schloss Milton Rodrigues.








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