Interessierte Fahrer und Mitfahrer können sich am 24. Juni zwischen 8 und 16 Uhr an einer Raststätte an der A1 in Leiria über die von den Brisa-Mitarbeitern eingesetzten Geräte informieren, insbesondere für Streifendienst, Signalisierung und Straßenreparaturen, darunter Pannenhilfsfahrzeuge, Anhänger mit Anzeigetafeln oder transportable Stoßdämpfer.

Das Ziel dieser Ausstellungsmaßnahme, so erklärte Teresa Nobre, Direktorin für Sicherheit und Gesundheit bei der Brisa-Gruppe, gegenüber Lusa, bestehe darin, dass Autofahrer die Ausrüstung erkennen, deren Funktion verstehen und beim Passieren dieser Baustellenabschnitte defensiv fahren, um so sich selbst, die Arbeiter und andere Verkehrsteilnehmer zu schützen.

„Fahren Sie langsamer, seien Sie besonders aufmerksam und halten Sie sich vor allem an die für diesen Abschnitt festgelegten Geschwindigkeitsbegrenzungen – in dem Bewusstsein, dass Mitarbeiter auf der Straße im Einsatz sind, um die Sicherheit aller zu gewährleisten“, betonte sie.

Mit Ausnahme des tödlichen Unfalls mit Fahrerflucht, bei dem im Juni 2021 ein Straßenwartungsarbeiter (Nuno Santos, 43 Jahre alt) auf der Autobahn A6 in der Nähe von Évora ums Leben kam – verursacht durch den Dienstwagen, in dem der damalige Innenminister Eduardo Cabrita, unterwegs war, hat Brisa keine weiteren tödlichen Unfälle verzeichnet, an denen Mitarbeiter beteiligt waren, die auf Autobahnen im Einsatz waren.

Diese Aufklärungskampagne zur Sicherheit der Arbeiter auf Autobahnen, die dritte, die Brisa durchführt, wird vom Europäischen Berufsverband der Straßeninfrastrukturbetreiber (ASECAP) in mehreren europäischen Ländern gefördert, umfasst in diesem Jahr jedoch auch einen Schwerpunkt, der der Gesundheit und dem Wohlbefinden von Berufskraftfahrern gewidmet ist.