„Wir geben über 400.000 Euro für Kosten im Zusammenhang mit der Rettungsschwimmerbetreuung aus und erhalten dann 45.000 Euro von den Konzessionären“, erklärte Fabíola Oliveira (PS) unter Bezugnahme auf die Kooperationsvereinbarung zwischen der Gemeinde und den Betreibern von Strand- und Badeeinrichtungen, die im Rahmen dieses Ausgabenkonzepts in der Exekutivsitzung einstimmig verabschiedet wurde.

Bereits während der Ratssitzung hatte die Stadträtin dargelegt, dass die Einstellung von Rettungsschwimmern ein sehr ernstes Problem für das Land darstellt, insbesondere weil die Ausbildungsanforderungen sehr hoch sind, und gleichzeitig darauf hingewiesen, dass Viana do Castelo rechtzeitig zum Beginn der Badesaison die volle Anzahl an Rettungsschwimmern gesichert hat.

„Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Stadtverwaltung die Einstellung übernimmt. Der Stadtrat stellt sie rechtzeitig im Voraus ein, sodass das Unternehmen den Beginn der Badesaison vorausschauend planen kann“, stellte sie fest und hob die frühzeitige Koordination durch den Stadtrat hervor.

Bürgermeister Luís Nobre erklärte, dass dies mit einer erheblichen Investition verbunden sei, die sich jedoch lohne.

„Wir nehmen keine abwartende Haltung ein und warten nicht darauf, dass die Konzessionäre das Problem lösen. Wir lösen es selbst und stimmen uns anschließend mit ihnen ab. Die Verleihung der acht Blauen Flaggen ist auch eine Anerkennung für die erbrachten Leistungen“, merkte er an und bekräftigte damit den proaktiven Ansatz des Stadtrats.

Duarte Martins, ein gewählter Vertreter der AD-Koalition (PSD/CDS-PP), sprach sich für nachhaltigere Lösungen für den Mangel an Rettungsschwimmern aus.

Die Vereinbarung, die Lusa eingesehen hat, umfasst 13 Strände; an 11 davon erstreckt sich der Dienst über die drei Monate der Badesaison, wodurch der Umfang der Vereinbarung festgelegt wird.

An zwei Stränden, Cabedelo und Luziamar, erstreckt sich die Rettungsschwimmerbetreuung über die gesamten 12 Monate des Jahres. Der Stadtrat von Viana do Castelo genehmigte zudem einstimmig die Zuweisung von 40.000 Euro an verschiedene Gemeindeverwaltungen zur Vorbereitung auf die Badesaison und zur Deckung des Bedarfs an „Instandhaltung, Sanierung und Reinigung von Naturgebieten“, die zu dieser Jahreszeit ein höheres Besucheraufkommen verzeichnen, wie der Umweltdezernent erklärte.