Eine Quelle aus der Stadtverwaltung teilte der Nachrichtenagentur Lusa mit, dass das Projekt im Rahmen der lokalen Wohnungsbaustrategie und des Programms zur Förderung des Zugangs zu Wohnraum (*1.º Direito*) durchgeführt wird, wobei die Finanzierung über den Wiederaufbau- und Resilienzplan (PRR) gesichert ist. Die Initiative zielt darauf ab, die Lebensbedingungen für 1.472 Familien in den Stadtvierteln Quinta do Freixo, Afonso Costa, Bela Vista, Alameda das Palmeiras, Forte da Bela Vista und Quinta de Santo António zu verbessern.
In einer Erklärung wies die Stadtverwaltung von Setúbal darauf hin, dass der Sanierungsprozess für kommunale Sozialwohnungen im Jahr 2023 im Stadtteil Manteigadas begann; die ersten sanierten Wohnungen dort wurden den Bewohnern im Februar 2024 übergeben, die letzten im November 2025. Manteigadas war das erste Viertel, in dem das Sanierungsprojekt abgeschlossen wurde; insgesamt wurden dort bereits 113 renovierte Wohneinheiten an die Bewohner übergeben.
Nach Angaben der Stadtverwaltung wurden während der Bauarbeiten mehr als 300 Familien vorübergehend aus ihren Wohnungen umgesiedelt und in speziell dafür vorbereiteten Modulwohnungen, einem Gästehaus oder anderen Unterkünften untergebracht.
Die Ergebnisse der Maßnahme wurden am Samstag im Rahmen einer vom Stadtrat von Setúbal organisierten Veranstaltung vorgestellt, die eine öffentliche Sitzung an der Pädagogischen Fakultät des Polytechnischen Instituts von Setúbal sowie einen Besuch der Sanierungsarbeiten in verschiedenen Stadtvierteln umfasste.
Die stellvertretende Bürgermeisterin von Setúbal, Maria do Carmo Tiago, bezeichnete die Investition in der Pressemitteilung als „eine beispiellose Anstrengung zur Umgestaltung des kommunalen Wohnungsbestands“ und als Investition „in die Würde, die Lebensqualität und die Zukunft Tausender Einwohner von Setúbal“.
Während der Veranstaltung fügte Maria do Carmo Tiago hinzu, dass die laufenden Maßnahmen „ein gemeinsames Engagement erfordern“, und forderte die Einwohner auf, die neu sanierten Objekte zu pflegen, wobei sie anmerkte, dass „sich eine Chance dieser Größenordnung wahrscheinlich nicht noch einmal bieten wird“.
Paulo Ribeiro, Staatssekretär für Innenverwaltung, der an der Zeremonie teilnahm, hob die wichtige Rolle hervor, die der Wiederaufbau- und Resilienzplan (PRR) bei der Wiederbelebung öffentlicher Investitionen im Wohnungsbau gespielt hat, und sprach sich dafür aus, diese Bemühungen über den Abschluss des europäischen Programms hinaus fortzusetzen.
Laut einer Erklärung der Stadtverwaltung wies der Staatssekretär zudem darauf hin, dass die Regierung zusätzliche Investitionen in Höhe von 10 Milliarden Euro im Wohnungsbau plant, um das Angebot an Sozialwohnungen und preisgebundenen Wohnungen zu erhöhen.









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