In einer Erklärung weist die Verwaltung des ULS Alto Minho darauf hin, dass die orthopädische Abteilung für diese Operationen das Robotersystem VELYS einsetzt, „wodurch sie ihr Engagement für technologische Innovation und spezialisierte Versorgung der Bevölkerung bekräftigt“.
„Für die orthopädische Abteilung des ULS Alto Minho stellt diese Investition einen strategischen Schritt zur Modernisierung der Gesundheitsversorgung dar und verbessert die Möglichkeiten, den Patienten immer sicherere, präzisere und spezialisiertere Behandlungen anzubieten“, heißt es in der Erklärung.
Das Programm wurde zwischen dem 8. und 12. Juni in Zusammenarbeit mit einem spezialisierten internationalen Team umgesetzt.
„Die Einführung dieser Technologie markiert einen weiteren Meilenstein in der Entwicklung der orthopädischen Abteilung und ermöglicht die Anwendung hochpräziser Operationstechniken zur Behandlung osteoartikulärer Erkrankungen bei Patienten im Bezirk Viana do Castelo.“
„Die robotergestützte Chirurgie bei der totalen und unikompartimentellen Kniegelenkersatzoperation ermöglicht eine präzisere Planung und Durchführung des chirurgischen Eingriffs und sorgt so für eine genauere Implantatpositionierung, ein besseres Bandgleichgewicht und ein geringeres Weichteiltrauma“, heißt es in der Erklärung.
Diese Eigenschaften „führen zu erheblichen klinischen Vorteilen, nämlich einer schnelleren funktionellen Genesung, einem geringeren perioperativen Blutverlust, kürzeren Krankenhausaufenthalten und einer potenziellen Senkung der Komplikations- und Revisionsoperationsraten, was zu einer längeren Lebensdauer der Implantate beiträgt.“
Die ULS Alto Minho umfasst zwei Krankenhäuser: Santa Luzia in Viana do Castelo und Conde de Bertiandos in Ponte de Lima. Darüber hinaus umfasst es 12 Gesundheitszentren, eine öffentliche Gesundheitseinrichtung und zwei Einrichtungen für die Nachsorge, die eine Wohnbevölkerung von über 244.000 Menschen in den zehn Gemeinden des Bezirks Viana do Castelo sowie einige benachbarte Ortschaften im Bezirk Braga versorgen.
In diesen Einrichtungen sind mehr als 2.500 Fachkräfte beschäftigt, darunter etwa 500 Ärzte und über 800 Pflegekräfte.







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