Nach Angaben des Statistischen Amtes der EU waren Bulgarien (870 Krankenhausbetten pro 100.000 Einwohner) die Länder mit dem höchsten Bettenanteil im Verhältnis zur Bevölkerungszahl, gefolgt von Deutschland (759), Rumänien (731), Österreich (655) und die Tschechische Republik (639).
Die sechs Länder mit den niedrigsten Werten waren: Schweden (187), die Niederlande (221), Dänemark (226), Finnland (248), Spanien (283) und Irland (293).
Höherer Durchschnitt
Im Jahr 2023 lag der EU-Durchschnitt etwas höher (511 pro 100.000 Einwohner), wobei Eurostat feststellte, dass die Zahl „seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2009 rückläufig ist (582 Krankenhausbetten pro 100.000 Einwohner) und spiegelt die Auswirkungen wissenschaftlicher und technologischer Fortschritte wider, die die durchschnittliche Verweildauer bei vielen Eingriffen verkürzt oder diese durch Alternativen ersetzt haben“, wie beispielsweise die ambulante Versorgung.
„In den meisten EU-Ländern war die Zahl der Krankenhausbetten im Jahr 2024 niedriger als im Jahr 2014“, heißt es weiter, doch in sieben Ländern stieg sie an, wie beispielsweise in Portugal (+3 %), Spanien (+0,5 %), Rumänien (4 %), Bulgarien (9 %), Zypern (10 %), Malta (11 %) und Irland (32 %).
Fehlende Betten
Was Krankenhausbetten für die Langzeitpflege betrifft, gehört Portugal zu den Ländern, in denen es solche Betten nicht gibt, wie beispielsweise Deutschland, die Niederlande oder Schweden.
Die Eurostat-Analyse umfasst auch Betten für die Langzeitpflege in Pflegeheimen und anderen Langzeitpflegeeinrichtungen, und auch in diesem Fall gehört Portugal zu den drei Schlusslichtern mit nur 94 Betten pro 100.000 Einwohner, neben Bulgarien und Griechenland mit 26 bzw. 20 Betten.
Mehr Betten
Die Liste der Länder mit der höchsten Anzahl an Betten in Pflegeheimen und anderen Langzeitpflegeeinrichtungen pro 100.000 Einwohner wurde von den Niederlanden (1.390) angeführt, gefolgt von Schweden (1.298), Belgien (1.249), Malta (1.222) und Finnland (1.202).
In den meisten anderen EU-Ländern lag die Zahl dieser Betten bei über 500, jedoch unter 1.200 pro 100.000 Einwohner.







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