In einer Erklärung wiesen die Veranstalter darauf hin, dass „A fronteira azul“ zwei der wichtigsten Auszeichnungen erhalten habe: den Onofre-Preis für die beste Originalmusik, der an Francisco Ferro ging, und den Preis des spanischen Verbandes der Kameraleute, der an Tomás Brice verliehen wurde.

Zudem wurde „Rui Carlos“, der „eine in den 1980er Jahren angesiedelte Geschichte über den Übergang von der Kindheit zum Jugendalter erzählt, die sich an einem ganz normalen Nachmittag beim Spielen unter Freunden entfaltet“, mit dem Kinderpublikumspreis ausgezeichnet, fügten die Veranstalter hinzu.

Die 32. Ausgabe des Iberischen Filmfestivals von Badajoz präsentierte 22 Kurzfilme, darunter fünf portugiesische Produktionen, die aus rund 1.200 Einsendungen aus Spanien und Portugal ausgewählt wurden.

Neben den beiden preisgekrönten Filmen nahmen unter anderem folgende portugiesische Produktionen am Festival teil: „Noites mais fáceis“ (Leichtere Nächte) von João Pedro Mamede, „Agente imobiliário sem casa para viver“

(Immobilienmakler ohne Zuhause) von Filipe Amorim sowie „Cão sozinho“ (Einsamer Hund) von Marta Reis Andrade.

Was die anderen Preisträger betrifft, so gewann „Homing“ von Hansel Rodrigues und Elizabeth Atherton den Preis für den besten Kurzfilm und sicherte sich damit die direkte Qualifikation für die Goya- und Feroz-Preise, wie die Organisatoren betonten.

Zu den weiteren Preisträgern gehörten Marta G. Ayerbe, die für „Señuelo“ den Preis für die beste Regie erhielt, Óscar Carrascal, der für „El príncipe nigeriano“ den Preis für das beste Drehbuch gewann, Guillermo Leal „Oso“ den Preis als bester Schauspieler für „El príncipe nigeriano“ und Ángela Molina den Preis als beste Schauspielerin für „La última canción“.

„In Memoriam“ von Teresa Bellón und César F. Calvillo gewann die Publikumspreise für Badajoz, Olivença und San Vicente de Alcántara, während *Los murciélagos han abandonado el campanario* von Alfonso Bernal und Manuel Bernal den Luis-Alcoriza-Preis der Jugendjury gewann.

Der Film „MA-MA“ von Isabel María Monge gewann den Preis für den besten Kurzfilm der spanischen Region Extremadura.

In einer Erklärung hoben die Organisatoren hervor, dass das Festival „seine grenzüberschreitende Dimension“ gefestigt habe, und wiesen darauf hin, dass die Kinderfilmreihe dieser Ausgabe neben Badajoz, Olivenza, San Vicente de Alcántara und Don Benito in Spanien auch Elvas und Campo Maior besuchte.

Das Iberische Filmfestival von Badajoz blickt auf eine mehr als drei Jahrzehnte lange Geschichte zurück.