Der erste Punkt wurde in der Alameda das Universidades (PE09) eingerichtet, ein Projekt, das in den kommenden Wochen fortgesetzt wird, um sicherzustellen, dass 86 Notfalltreffpunkte in der ganzen Stadt verteilt sind.

Laut einer Erklärung der Stadtverwaltung von Lissabon sorgen diese bereits angekündigten Standorte "für die notwendige Unterstützung in Notsituationen und erleichtern die Koordinierung von Rettungsmaßnahmen, so dass die Notfallteams schnell und effizient reagieren können".

Sie wurden im Rahmen der Überarbeitung des städtischen Notfallplans für den Katastrophenschutz in Lissabon(PMEPC) festgelegt, wobei die in dem Dokument genannten Risiken berücksichtigt wurden, nämlich Erdbeben, Tsunamis, Flugzeugabstürze, Zugunglücke, Brände oder Überschwemmungen, die "schwerwiegende Auswirkungen auf die Stadt haben und den Verlust von Wohnraum sowie den Bedarf an lebensnotwendigen Gütern und Versorgung für einen großen Teil der Bevölkerung zur Folge haben".

So kann im Falle eines schweren Unfalls oder einer Katastrophe, die die Sicherheit der Bevölkerung gefährdet, die Evakuierung der betroffenen Gebiete zu den Notfalltreffpunkten empfohlen werden, wobei die Bürger verpflichtet sind, dort zu bleiben und auf die Zivilschutzkräfte (Polizei, Feuerwehr, INEM usw.) zu warten.

Der Erklärung der Stadtverwaltung zufolge wurden die Standorte dieser Punkte durch "eine Risikoanalyse und technische Vor-Ort-Besuche" festgelegt, d. h. sie wurden unter Berücksichtigung von Kriterien wie "Exposition gegenüber natürlichen und technologischen Risiken, Kapazität zur Aufnahme einer großen Anzahl von Menschen, Zugänglichkeit, Zustand der angrenzenden Gebäude sowie andere Merkmale der Umgebung" technisch bewertet.

Nach früheren Angaben der Gemeinde haben die 86 offiziellen Punkte zusammen eine Aufnahmekapazität von mehr als 600.000 Personen und wurden unter Berücksichtigung aller Gemeinden festgelegt.