Nach den neuesten Daten von Imovirtual, die am 18. Februar 2026 veröffentlicht wurden, sind die Verkaufspreise im letzten Jahr um 15,8 % in die Höhe geschnellt und haben damit den Anstieg der Mieten (+5,5 %) weit übertroffen. Dieses Szenario hat das Ungleichgewicht zwischen Wohnkosten und Löhnen verschärft und Bezirke wie Faro und Lissabon an die Spitze der Liste des finanziellen Drucks gesetzt, wo man 27 bzw. 26,2 Jahre des Einkommens benötigt, um eine Immobilie zu erwerben.
Auf dem Mietmarkt ist die Situation ebenso kritisch, wobei Lissabon mit einer durchschnittlichen Miete, die 82 % des Familienbudgets absorbiert, an der Spitze der finanziellen Anstrengungen steht. Faro (75,8 %) und Setúbal (68,6 %) folgen auf dieser Liste der hohen finanziellen Belastung.
Die Analyse zeigt auch eine deutliche Kluft zwischen der Küste und dem
Während in den Großstädten Lissabon und Porto die Miete durchschnittlich 71,3 % des Einkommens verschlingt, sinkt dieser Wert im Landesinneren auf 45,5 %, so dass "nur" 9,7 Jahresgehälter für den Kauf einer Wohnung erforderlich sind.
Sylvia Bozzo, Marketing-Managerin bei Imovirtual, betont, dass diese Zahlen eine wachsende Kluft zwischen Preisen und Einkommen bestätigen, und stellt fest, dass sich der Druck bereits über die großen Zentren hinaus ausgebreitet hat.
Beispiele hierfür sind die starken Anstiege in Santarém (+31,7 % bei den Verkäufen) und Guarda (+28,9 % bei den Vermietungen). Das Bild für 2026 unterstreicht die Dringlichkeit einer strategischen Analyse durch Familien auf einem Markt, der durch starke regionale Asymmetrien gekennzeichnet ist und auf dem der Zugang zu Wohnraum in weiten Teilen des Landes zu einer noch nie da gewesenen Herausforderung geworden ist.







