Die Daten stammen aus dem Jahr 2023 und zeigen, dass Portugal den höchsten Waldzuwachs in der Europäischen Union verzeichnet (11,1 %), vor Dänemark (7,6 %) und Irland (6,8 %).
Auf der anderen Seite verzeichnete Malta laut den von Eurostat veröffentlichten Daten kein Wachstum, während Zypern den geringsten Zuwachs (1,6 %) verzeichnete, gefolgt von Estland und Bulgarien (beide mit 1,8 %).
Im Vergleich zu 2022 verzeichneten 17 Länder einen Anstieg dieses Indikators, wobei Irland (+3,6%), Dänemark (+3,2%) und Zypern (+1,6%) die höchsten Wachstumsraten aufwiesen. Dagegen verzeichneten mehrere Länder Rückgänge, darunter Litauen (-1,8%), die Tschechische Republik (-1,7%) und Estland (-0,6%).
"Das Wachstum der Wälder spielt eine Schlüsselrolle bei den Bemühungen der EU, eine nachhaltige Waldbewirtschaftung zu gewährleisten, die Biowirtschaft zu unterstützen und die Klimaziele zu erreichen", heißt es in der Veröffentlichung des Statistikamtes, und es wird darauf hingewiesen, dass das Wachstum der Wälder in den einzelnen EU-Ländern sehr unterschiedlich ist, was hauptsächlich von den Baumarten und dem Alter der Waldbestände abhängt.

Die portugiesischen Wälder nehmen mehr als ein Drittel der Landesfläche ein, viermal mehr als im 19. Jahrhundert. In dem Bericht "ECOFOR.PT - Economic Valuation of Goods and Services of Portuguese Forest Ecosystems" (Wirtschaftliche Bewertung der Güter und Dienstleistungen der portugiesischen Waldökosysteme) schätzten fünf Forscher der Katholischen Universität, der Universität von Trás-os-Montes und Alto Douro (UTAD) und Forestis - dem portugiesischen Forstwirtschaftsverband - den wirtschaftlichen Wert des portugiesischen Waldes im Jahr 2019 auf etwa 2,24 Milliarden Euro zu Preisen von 2016 - was nach den Berechnungen von ECO heute mehr als 2,6 Milliarden Euro entspricht.
In dem Bewusstsein, dass der portugiesische Wald ein wertvolles Gut ist, billigte das Parlament den von der Regierung im September vorgelegten Forstplan 2050. Auf der Grundlage von vier strategischen Säulen - Valorisierung, Widerstandsfähigkeit, Eigentum und Governance - sieht der Plan 'Forest 2050, Greener Future' (Wald 2050) 61 kurzfristige Maßnahmen bis 2025 und 88 mittelfristige Initiativen zwischen 2028 und 2050 vor.
"Etwa 36 % unseres Territoriums sind Wald. Wald und Buschland machen 69 % des Territoriums aus. Ein Land, das sich nicht darum kümmert, kümmert sich auch nicht um sich selbst", betonte Premierminister Luís Montenegro bei der Vorstellung des Waldinterventionsplans bis 2050, der Investitionen in Höhe von rund 6,4 Milliarden Euro vorsieht.







