In einer Erklärung berichtet die PSP, dass seit 2020 4.998 Gewehre beschlagnahmt wurden, wobei festgestellt wurde, dass die Beschlagnahmungen aus der Einhaltung von Vorsichtsmaßnahmen, freiwilligen Übergaben oder Festnahmen wegen des Besitzes verbotener Waffen resultierten
Im Jahr 2025 führte die PSP 168 Sondereinsätze zur Verbrechensverhütung durch: 72 im Stadtgebiet von Lissabon und 26 im Stadtgebiet von Porto.
Bei diesen Einsätzen setzten die Sicherheitskräfte 5.535 Polizeibeamte ein, nahmen 182 Personen fest und beschlagnahmten 112 Waffen, darunter 23 Schusswaffen, 33 Klingenwaffen und 56 andere Waffen.
Nach Angaben der PSP hat die Zahl der beschlagnahmten Waffen in den letzten sechs Jahren zugenommen.
"Nicht bei allen Waffentypen ist die gleiche Entwicklung zu beobachten, sondern bei Gewehren, bei denen sich die Zahl der Sicherstellungen im Jahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdreifacht hat", so die PSP.
Im Jahr 2024 wurden 684 Gewehre beschlagnahmt, im Jahr 2025 waren es 2.165.
Nach Ansicht der PSP bedeuten diese Daten nicht unbedingt, dass mehr dieser Art von Waffen im Umlauf sind.
"Sie können auf einen Anstieg der Zahl der Waffen hinweisen, die von Angehörigen verstorbener Personen abgegeben wurden, denen die betreffenden Gewehre gehörten, sowie auf einen Anstieg der Zahl der Übergaben im Rahmen von Aufklärungskampagnen der PSP und auch auf einen Anstieg der Beschlagnahmungen, die aufgrund proaktiver polizeilicher Maßnahmen der PSP durchgeführt wurden", erklärt die Sicherheitsbehörde.
Am 31. Dezember 2025 hatte die PSP 1.875.661 Schusswaffen registriert, und es gab 149.732 gültige Waffenscheine (LUPA) in Portugal.
Nach Angaben der PSP entsprechen diese Zahlen den verschiedenen Arten von Genehmigungen für die verschiedenen Waffenklassen, die in der gesetzlichen Regelung für Waffen und Munition vorgesehen sind, und zwar sowohl für die erstmalige Erteilung (19 625) als auch für die Erneuerung (130 107) bestehender Genehmigungen.







